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Kostenlose Gesundheitsförderung für Arbeitslosengeld-II-Bezieher

Erwerbslose haben oft gesundheitliche Probleme, aber selten Zugang zu Präventionsangeboten. Um sie dennoch zu erreichen, gehen die AOK Ludwigsburg-Rems-Murr, das Jobcenter Landkreis Ludwigsburg und die IKK Ludwigsburg neue Wege.


Arbeitslosigkeit kann krank machen, und eine angeschlagene Gesundheit erschwert den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, haben die Fachbereichsleitung des Jobcenters im Landkreis Ludwigsburg Kathrin Falke sowie Klaus Hage von der AOK Ludwigsburg-Rems-Murr in seiner federführenden Funktion im Auftrag des GKV-Bündnisses für Gesundheit eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterschrieben. 
„Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“ ist ein vom GKV-Bündnis für Gesundheit gefördertes Projekt zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation von arbeitslosen Menschen. Ziel ist es, ihnen Anregungen und Ideen für einen gesunden Lebensstil zu geben, sie für ein gesundheitsförderliches Verhalten zu sensibilisieren und zu motivieren. 
Ausgehend von den tatsächlichen Bedarfen der Zielgruppe wurden und werden im Landkreis Ludwigsburg maßgeschneiderte Gesundheitsangebote entwickelt. Hierbei werden Angebote in den Bereichen Bewegung, Entspannung/Stressbewältigung und Ernährung zusammengestellt. Aktuell laufen die Online-Kurse „Vitaler Rücken und Nacken“ und „Vitalisierende Achtsamkeit“. Im Vorfeld wird eine Beratung zu den Themen angeboten. 
Notwendige Vorschriften zu Pandemiezeiten werden jederzeit berücksichtigt. Arbeitslosengeld-II-Bezieher haben die Möglichkeit, Gutscheine oder Flyer zu erhalten, die sie für ein oder mehrere Angebote einlösen, oder mit denen sie sich hürdenfrei selbst anmelden können. 
Arbeitslosen Menschen, die an einem Präventions- bzw. Gesundheitsförderungsangebot nach § 20a SGB V teilnehmen, entstehen keine Teilnahmegebühren. Die Teilnahme ist freiwillig. Es ist auch nicht ausschlaggebend, bei welcher Krankenkasse jemand versichert ist. 
Weitere Informationen zum Projekt und/oder zu den aktuellen Kursen und den persönlichen telefonischen Beratungsangeboten erhalten Interessierte bei Isabel Ebinger. Sie ist dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr unter der Nummer 01626129538 oder per Mail an i.ebinger@gesundheitskoordination.de erreichbar.