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Glasbehälter: Einigung zeichnet sich ab

Die Verhandlungen zum Thema Glasbehälter sind auf einem guten Weg: Nachdem der Landkreis und die Entsorger Kurz und PreZero Zustimmung signalisiert haben, sind nun auch die Dualen Systeme auf Kompromisskurs. Ziel aller Beteiligten ist es, dass die Menschen im Landkreis ab April den Austausch ihrer Glas-Sammelbehälter beantragen können.

„Die Verhandlungen mit den Entsorgern und den Dualen Systemen sind von einem spürbaren Willen zum Kompromiss geprägt“, sagt Landrat Dietmar Allgaier. Er zeigt sich zuversichtlich, dass es gelingen wird, den Menschen im Landkreis den Tausch der Glasbox in eine Glastonne ermöglichen zu können. Der Aufsichtsrat der Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises (AVL) hatte jüngst Zustimmung zu einer Kompromisslinie signalisiert: Die Kosten für einen Behältertausch werden zwischen AVL, Entsorgern und den dualen Systemen gedrittelt. Dafür war die Zustimmung aller elf Dualen Systeme in Deutschland notwendig. Da diese nun vorliegt, stehen die Chancen gut, dass die Einigung auch vertraglich umgesetzt werden kann.

„Es würde den Bürgerinnen und Bürgern nichts nützen, wenn wir es – statt zu verhandeln – auf einen Rechtsstreit mit den Dualen Systemen anlegen würden“, betont Landrat Allgaier. Denn bis zu einer gerichtlichen Entscheidung könnten Jahre vergehen. Der Landrat wirbt daher erneut für den Kompromiss: „Mit dieser Einigung schaffen wir eine bürgernahe, verbraucherfreundliche Lösung.“

Auf Fachebene werden nun die Bedingungen aller drei Beteiligten für einen Kompromiss ausgelotet, bevor die Vereinbarung dann vertraglich fixiert wird. Ziel ist es, dass bis Mitte März die Vereinbarung fertig ist.