Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Steffen Bilger übergab im Beisein von Landrat Dietmar Allgaier Förderbescheide an den Vaihinger Oberbürgermeister Gerd Maisch in Höhe von 500.000 Euro und an den Sersheimer Bürgermeister Jürgen Scholz über 225.000 Euro.
Durch das Förderprogramm des Bundes für den Breitbandausbau in Kommunen sollen „weiße Flecken“, das sind Anschlüsse unter 30 Megabit pro Sekunde, möglichst bald von der digitalen Landkarte verschwinden. Mit der Förderzusage im Rücken können der Vaihinger Oberbürgermeister Gerd Maisch und der Sersheimer Bürgermeister Jürgen Scholz nun die Ausschreibungen für die Glasfaseranschlüsse in ihrem Kommunen in die Wege leiten. Die Förderzusage gilt für private Anschlüsse wie auch Gewerbegebiete.
„Ich freue mich über die Förderzusage des Bundes. Damit können wir die Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen in unserer Kommune deutlich verbessern“, so der Sersheimer Bürgermeister Jürgen Scholz. Oberbürgermeister Gerd Maisch stellte fest: „Die letzten weißen Flecken im Breitbandnetzwerk sollen auch in Vaihingen an der Enz verschwinden. Dies können wir mit den jetzt bereit gestellten Mitteln gut bewerkstelligen.“ Auch Landrat Dietmar Allgaier zeigte sich sehr erfreut, dass mit Unterstützung des Zweckverbands Kreisbreitband Ludwigsburg, dessen Geschäftsführer Viktor Kostic bei dem Termin im Landratsamt ebenfalls anwesend war, nun weitere Meilensteine für die Infrastruktur der nächsten Jahrzehnte in den Kreiskommunen gelegt werden können.
Erfreulich sei, war sich die Runde einig, dass der Bund jetzt nach dem Förderprogramm für „weiße Flecken“ auch die „graue Fleckenförderung“ angeht. Kommunen oder Landkreise können zukünftig die Förderung vom Bund für den Glasfaserausbau in Gebieten mit einer Internetversorgung von weniger als 100 Megabit pro Sekunde beantragen. „Dazu wird der Zweckverband selbstverständlich die Mitgliedskommunen wieder unterstützen“, betont Kostic.
