Durch die Aufstockung des Personals ist es nun möglich, an den Wochenenden sechs Personen im Einsatz zu haben. „Wir reagieren damit auf die stetig steigenden Neuinfektionszahlen im Landkreis Ludwigsburg“, erklärt Landrat Allgaier. Der Arbeitsaufwand pro Fall ist groß, wie man an einem Beispiel sieht: Für die Erfassung einer positiv getesteten Person sind ein bis drei Anrufe notwendig. Bei daraus folgenden zehn Kontaktpersonen sind das zehn Erstanrufe und weitere 60 Anrufe für die Nachverfolgung, insgesamt also rund 70 Anrufe. Bei dem weiteren Beispiel eines infizierten Schülers sind für die Erfassung der positiv getesteten Person wieder ein bis drei Anrufe notwendig. Wenn weitere 80 Schüler*innen in Quarantäne geschickt werden, sind das 80 Erstanrufe und weitere 480 Anrufe für die Nachverfolgung. In diesem Fall summieren sich die Anrufe der Kontaktpersonen-Nachverfolgung auf rund 560. „Die Beispiele zeigen, wie aufwändig und zeitintensiv die Arbeit des Corona-Teams ist“, so Landrat Allgaier.