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Landrat Dr. Haas: Durch den geplanten Neubau wird die Zukunftsfähigkeit des PKC gesichert

Offizieller Baustart für die Erweiterung des Pädagogisch-Kulturellen Centrums Ehemalige Synagoge Freudental e.V. (PKC): Die Arbeiten haben am Dienstag (26. März) mit dem Abbruch des Gebäudes Strombergstraße 21 begonnen.

Drei Personen stehen vor einem Gebäude und betrachten ein Informationsschild, das an der Wand angebracht ist. Eine Person hält einen Hammer, möglicherweise um ein Ereignis, wie eine Eröffnungszeremonie, zu feiern. Die Atmosphäre wirkt gespannt und feierlich.

Landrat Dr. Haas (1. von rechts) setzte den ersten Schlag für den Abriss des Gebäudes Strombergstraße 21.

Dieses Gebäude wird neu errichtet, um zusätzliche Gästezimmer und einen zweiten Seminarraum für das PKC zu schaffen. „Durch den geplanten Neubau wird der Raumbedarf des PKC gedeckt und die Zukunftsfähigkeit der Einrichtung gesichert“, sagte Landrat Dr. Rainer Haas. Dem Landkreis sei es im Jahr 2015 endlich gelungen, das Grundstück erwerben. Durch die Einbindung des Gebäudes biete sich nun die Chance einer sinnvollen Arrondierung des Gebäudeensembles. Denn das zuletzt 2004 modernisierte und erweiterte PKC stoße sowohl bei seinen Lernangeboten als auch bei den Unterbringungsmöglichkeiten in der Tagungsstätte an Kapazitätsgrenzen, so der Chef der Kreisverwaltung und 2. PKC-Vorsitzende. Bisher steht nur die ehemalige Synagoge als Seminarraum zur Verfügung. Der 34 Quadratmeter große zweite Seminarraum im Erdgeschoss wird eine gleichzeitige Nutzung durch mehrere Gruppen oder auch die konzentrierte Arbeit in Kleingruppen ermöglichen. Die bisher geringe Zahl der zunehmend nachgefragten Einzelzimmer wird deutlich erhöht: In dem neu zu errichtenden Gebäude entstehen im Ober- und im Dachgeschoss jeweils zwei Einzelzimmer mit separaten Bädern. Die Höhe der Räume im Dachgeschoss ermöglicht zudem eine kleine Schlafgalerie mit weiteren zwei Betten.

Insgesamt werden 142 Quadratmeter Nutzfläche inklusive Keller geschaffen. Dabei bleibt die Nutzungsmöglichkeit des Innenhofs als Spielort für Open-Air-Veranstaltungen erhalten. Als Dank an die mit dem PKC eng verbundene Gemeinde Freudental wurde ausdrücklich vereinbart, dass die Räumlichkeiten im Erdgeschoss in Zeiten, in denen sie nicht durch das PKC genutzt werden, in Abstimmung mit der Gemeinde anderen Freudentaler Vereinen zur Nutzung überlassen werden. Der Seminarraum erhält deshalb auch einen separaten Außenzugang. Die gläserne Fassade des Seminarraums wird sich zur Straße und zum Innenhof hin öffnen. Darüber hinaus werden ein barrierefreies Besucher-WC und vom bestehenden PKC aus ebenerdig und im Untergeschoss interne Verbindungen geschaffen. Durch die Position der Treppe auf der Giebelseite kann auch die Dachebene ohne zusätzliche Aufbauten erschlossen werden.

Eine Sanierung oder ein Umbau des Gebäudes Strombergstraße 21 waren wegen der ungünstigen Grundrissstruktur nicht sinnvoll. Für das Projekt sind rund zwölf Monate Bauzeit veranschlagt, so dass der Neubau voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2020 fertiggestellt wird. Die Gesamtkosten sind mit rund 680.000 Euro berechnet; die Wüstenrot-Stiftung hat dafür eine Förderung von 50.000 Euro zugesagt.