Weitere Informationen
Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Übergewicht und Adipositas.
Die Webseite “Vorbeugung von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen“ des Bundesinstitut für Gesundheit finden Sie über nachfolgenden Link: Übergewicht vorbeugen - BIÖG: Übergewicht vorbeugen.
Die Webseite „Gut essen und trinken – die DGE-Empfehlungen“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. finden Sie unter nachfolgendem Link: Gut essen und trinken – die DGE-Empfehlungen | DGE
Die Webseite „Tipps für Eltern zum Thema Übergewicht bei Kindern“ der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. finden Sie unter nachfolgendem Link: Elterninfo Übergewicht - Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V.
Die Webseite „Tipps für Eltern zum Thema Gesunde Ernährung für Kinder“ der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. finden Sie unter nachfolgendem Link: Gesundes Essen für mein Kind - Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V.
Die Webseite „Definition von Übergewicht und Adipositas bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“ der Deutschen Adipositas Gesellschaft e.V. finden Sie unter nachfolgendem Link: Definition von Adipositas – Adipositas Gesellschaft
Laut Prof. Dr. med. Dieter Birk, Ärztlicher Direktor in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Bietigheim-Vaihingen, wird die Adipositaschirurgie bei extrem übergewichtigen Jugendlichen mit relevanten Folgeerkrankungen in Erwägung gezogen, wenn konservative Behandlungen nicht erfolgreich waren. Die Chirurgie kann zu einem signifikanten Gewichtsverlust und Verbesserung der metabolischen Gesundheit führen, aber es gibt auch Risiken und muss sorgfältig abgewogen werden.
Indikationen:
Jugendliche mit BMI ≥ 40 kg/m² (oder BMI > 99,5. Perzentile) und Begleiterkrankungen (z.B. Diabetes, Schlafapnoe) können für eine Operation in Betracht gezogen werden.
Voraussetzungen:
Voraussetzungen sind, dass konservative Therapien (Diät, Bewegung) erschöpfend durchgeführt wurden und keine akuten psychischen Erkrankungen vorliegen.
Chirurgische Verfahren:
Magenbypass (Roux-en-Y) und Schlauchmagenoperation, was eine dauerhafte Verkleinerung des Magen darstellt sind mögliche Verfahren. Endoskopische Verfahren werden zur Zeit auf ihre dauerhaften Erfolgsaussichten wissenschaftlich untersucht.
Risiken:
Komplikationen der Operation sind erfreulicherweise sehr selten, dennoch muss die Indikation sorgfältig abgewogen werden. Eine lebenslange Nachsorge ist notwendig.
Langzeitstudien:
Es gibt Studien, die zeigen, dass Adipositaschirurgie bei Jugendlichen langfristig zu Gewichtsverlust und Verbesserung der Stoffwechselgesundheit führt, damit auch die Lebenserwartung, welche bei ausgeprägter Adipositas deutlich verkürzt ist, normalisiert.
Psychische Gesundheit:
Eine gute psychische Gesundheit und die Fähigkeit zur langfristigen Nachsorge sind entscheidend.
Zentren:
Adipositas-Zentren mit Erfahrung in der Behandlung von Jugendlichen sind empfehlenswert.
Finanzierung:
Die Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für die Operation, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
Kontaktdaten:
Prof. Dr. med. Dieter Birk
Ärztl. Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Krankenhaus Bietigheim
Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg
Riedstr. 12
74321 Bietigheim
Tel: 07142-79-55100
Fax: 07142-79-55108
www.krankenhaus-bietigheim.de
