Inhaltlich wurden im Workshop die Strukturen der Stabsarbeit und deren Umsetzung auf kommunaler
Ebene erarbeitet. Außerdem wurden Krisenpläne des Landkreises erörtert, die beispielsweise im
Falle eines flächendeckenden Stromausfalls oder bei Evakuierungen zum Tragen kommen.
Zur Bewältigung außergewöhnlicher Gefahren- und Schadenlagen ist neben einer guten Vorbereitung
eine optimale Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und dem Landratsamt Ludwigsburg
als unterer Katastrophenschutzbehörde notwendig. Durch einen guten, gemeinschaftlichen Austausch
konnten diese Anforderungen weiter ausgebaut und wichtige Erkenntnisse gewonnen werden.
Jürgen Vogt, Erster Landesbeamter des Landkreises Ludwigsburg, bedankte sich bei Uwe Seibold,
Bürgermeister der Gemeinde Kirchheim am Neckar, für die Initiative zur Durchführung des Workshops
und überreichte ihm das Schild für den Katastrophenschutz-Leuchtturm in Kirchheim: Bei einem
flächendeckenden Stromausfall oder dem Ausfall der Notrufe werden alle Feuerwehrhäuser im
Landkreis besetzt und mit diesen Schildern markiert. Dort erhalten die Bürger im Notfall Hilfe, Informationen
oder können von dort direkt einen Notruf absetzen.
