Die Söhne der Künstlerin, Steffen und Frank Oliver Lehmann, übergaben die Arbeiten mit dem Wunsch, das Schaffen ihrer Mutter dauerhaft für die Kreiskunstsammlung zu erhalten und die Werke so immer wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. „Es ist uns ein Anliegen, dass das Werk unserer Mutter weiterlebt und den Menschen in der Region nahegebracht wird“, erklärten sie.
Margit Lehmann, die sich insbesondere der Malerei verschrieben hatte, hinterließ ein facettenreiches künstlerisches Oeuvre. Neben Gemälden entstanden Radierungen, Zeichnungen, Buchillustrationen sowie Skulpturen und Installationen. Mehrfach waren ihre Arbeiten im Ludwigsburger Kreishaus zu sehen. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihre Einzelausstellung „Die Lust an der Reduktion“ aus dem Jahr 1991.
„Mit dem Nachlass von Margit Lehmann bereichert eine herausragende Künstlerin unsere Sammlung. Ihre Werke spiegeln in eindrucksvoller Weise existenzielle Themen wider und werden auch künftige Generationen berühren“, würdigte Landrat Dietmar Allgaier die Schenkung. „Wir sind den Söhnen von Margit Lehmann sehr dankbar, dass sie diesen wichtigen Beitrag zur Kunst im Landkreis ermöglichen.“
Inhaltlich widmete sich Lehmann immer wieder den großen Themen des Lebens: Liebe und Erotik, Hoffnung und Verletzlichkeit, Leid und Tod. Mit diesem Nachlass findet ihr Werk nun einen festen Platz in der Kunstsammlung des Landkreises.
