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Klimastabile Eichen für den Wald von morgen

LUDWIGSBURG. Fachbereich Wald legt Hand an: Förster pflanzen Eichen in Besig-heim. Neben Eichen werden im Herbst und im kommenden Frühjahr unter anderem wieder Douglasien, Linden, Elsbeeren und Zedern gepflanzt.

Eine Gruppe von 16 Personen in grünen Jacken steht in einem Gartenbereich. Einige halten Schaufeln, andere stehen neben Töpfen mit Pflanzen. Bunte Bäume im Hintergrund deuten auf die Jahreszeit hin. Die Stimmung wirkt freundlich und gemeinschaftlich.

Der Klimawandel hinterlässt auch im Wald seine Spuren. Für die Försterinnen und Förster heißt es da: Nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern aktiv werden. Das hat sich das Team des Fachbereichs Wald, Landratsamt Ludwigsburg zu Herzen genommen. Seit Dezember vergangenen Jahres hat jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter daheim eine junge Eiche gehegt und gepflegt. Nach einem Jahr wurde Bilanz gezogen. Die meisten der Bäumchen haben den heißen und trockenen Sommer unter kundiger Hand gut überstanden.

 

Vergangene Woche hat sich das Team des Fachbereichs Wald am Waldrand getroffen, um die Eichen zu pflanzen. „Dafür haben wir uns einen besonderen Ort ausgesucht“, betont Dr. Michael Nill, Leiter des Fachbereichs Wald. Die jungen Eichen sind Teil einer sogenannte Erstaufforstung. Das heißt, dass aus einer ehemaligen landwirtschaftlichen Fläche Wald wird. Im Landkreis Ludwigsburg, dem bevölkerungsreichsten Landkreis Baden-Württembergs ist das eine Seltenheit.

 

Auch auf persönlicher Ebene hat die Pflanzaktion für das Team des Fachbereichs Wald eine besondere Bedeutung. Es handelt sich dabei um eine der letzten Aktionen von Michael Nill, der das Landratsamt Ende Oktober verlässt und an das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz wechselt. Die Themen Klimawandel und Klimaresilienz der Bäume werden den Fachbereich Wald allerdings auch in Zukunft weiter begleiten.