„Sie sind unermüdlich im Einsatz für Natur und die Menschen hier im Landkreis gewesen -
sowohl beruflich als auch im Ehrenamt“, stellte Allgaier anerkennend fest. „Die verträgliche
Nutzung von Wald und Böden war und ist Ihnen stets ein wichtiges Anliegen“, so der Landrat,
der sich freut, dass dem früheren Leiter des Fachbereichs Forsten des Ludwigsburger
Landratsamtes auch im Ruhestand die Begeisterung für die Natur nicht abhanden gekommen
ist.
Der 75-Jährige war schon von 1985 bis 1987 Naturschutzbeauftragter für den Enzkreis in
Mühlacker sowie Geschäftsführer des Naturparks Stromberg. Seit 1987 war Schwarz Geschäftsführer
des Naturschutzverbandes „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ und Leiter
des Forstamtes Heimerdingen und Vaihingen an der Enz. Im Zuge der Forstreform 2005 wurden
die Unteren Forstbehörden ins Landratsamt integriert. Frieder Schwarz war bis zu seinem
Ruhestand im Jahr 2011 Leiter des neuen Fachbereichs Forsten beziehungsweise Wald im
Landratsamt Ludwigsburg.
Seit dem Jahr 1992 ist Schwarz als einer von vier ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten
des Landkreises Ludwigsburg tätig und wurde zuletzt für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt.
Im Westen des Landkreises umfasst sein Zuständigkeitsbereich die Gemeinden Möglingen,
Schwieberdingen, Markgröningen, Hemmingen, Eberdingen, Oberriexingen, Vaihingen/Enz
und Sersheim. Seine Expertise ist vor allem bei der Beratung der unteren Naturschutzbehörde
in fachlichen Fragen, bei Anträgen von Landwirten, zuletzt vermehrt zum Beispiel für mobile
Hühnerställe, oder Privatpersonen gefragt.
Bei 250 Stellungnahmen im Jahr gelte es die Anträge genaustens zu lesen und zu prüfen. Sehr
gute Orts- und auch Menschenkenntnisse seien bei der Arbeit eines ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten
wichtige Zutaten für die erfolgreiche Vermittlung der Interessen, lobte der
Landrat den Dienst für Natur, Mensch und Landschaft von Frieder Schwarz in nunmehr drei
Jahrzehnten.
