Insgesamt 28 Teams mit insgesamt 511 Läuferinnen und Läufern erreichten das eindrucksvolle Ergebnis von insgesamt 105.914.510 Schritten. „Damit haben die Teilnehmenden ein starkes Zeichen für aktive und nachhaltige Mobilität gesetzt“, sagt Wolfgang Bechtle, Dezernent für Umwelt, Technik und Bauen beim Landratsamt.
Vielfältige Veranstaltungen der Kommunen
Neben der Schritte-Challenge sorgten zahlreiche Veranstaltungen für Bewegung und Begegnung. Die teilnehmenden Kommunen im Landkreis boten im Aktionszeitraum unterschiedliche Themenspaziergänge an. Einige „Geh-Cafés“ organisierte das Landratsamt selbst. Dazu gehörten Waldspaziergänge und eine Katastrophenschutzwanderung mit dem Kreisbrandmeister. Besonders gut besucht war das Angebot des Sozialpsychiatrischen und Sozialmedizinischen Dienstes im Gesundheitsamt: Beim herbstlichen Spaziergang mit den Therapiebegleithunden Eule und Keks konnten die Teilnehmenden alles über die Rolle erfahren, die diese speziell ausgebildeten Tiere bei der Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen spielen. Eule und Keks können etwa bei schwierigen Gesprächen und Terminen dabei sein und die Gefühle von Menschen spiegeln. Kim Ferring und Marion Mencke vom Sozialpsychiatrischen und Sozialmedizinischen Dienst berichteten, wie ihre Klientinnen und Klienten häufig im Beisein der Hunde Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit erleben können. Zeit für Leckerlis und Streicheleinheiten gab es bei dem Themenspaziergang natürlich auch. Die Teilnehmenden sammelten also nicht nur Schritte, sondern auch unvergessliche Momente.
Hintergrund
Die Aktion fand im Rahmen der Fußverkehrsinitiative #allesgeht der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußverkehrsfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) statt – einem Netzwerk aus rund 120 Landkreisen, Städten und Gemeinden. Mit seiner Vision 2030 setzt sich der Verein dafür ein, dass aktive Mobilität so einfach, sicher und bequem ist, dass Fuß und Rad die erste Wahl sind.