„Nachdem nun die Ingenieurplanungen für die Gleise, Haltepunkte, Brücken und Durchlässe gestartet sind, stehen nun weitere Planungspakete zur Vergabe an“, informierte Frank von Meißner, Geschäftsführer des Zweckverbands, nun die Verbandsversammlung: „Dazu zählen die Umweltplanung, Fachgutachten und Fachplanungen für Schall und Erschütterung oder für die Stellwerks- und Signaltechnik und die Bahnübergänge“, so von Meißner. „Ferner brauchen wir eine Projektsteuerung, welche die Planungen miteinander verzahnt, Kosten und Termine kontrolliert und sich um die zahlreichen Verträge kümmert.“
Die Verbandsversammlung machte hierfür den Weg frei: Der nun beschlossene Wirtschaftsplan für 2024 sieht die entsprechenden Ausgaben vor, um diese Aufträge zu vergeben. Das eingeplante Volumen für Planungsarbeiten steigt damit deutlich auf rund 4 Millionen Euro im Jahr 2024 an. Auch der Personalkörper des Zweckverbands muss für diese Arbeiten auch 2024 weiter aufgestockt werden, um die große Projektdynamik beibehalten zu können. Das Team des Zweckverbands wird 2024 von heute rund sieben Mitarbeitenden auf dann bis zu 13 Mitarbeitende anwachsen: „Wir werden uns um Spezialisten für Ingenieurbauwerke, Streckenausrüstung, kaufmännische Projektabwicklung und Kommunikation verstärken“, so von Meißner.
Nicht nur planerisch nimmt die LUCIE-Stadtbahn Fahrt auf. Auch die Bürgerbeteiligung läuft auf Hochtouren. Auf überwältigendes Interesse stieß ein öffentlicher Wettbewerb in der Bürgerschaft für Markenbotschafter für LUCIE. Für das Fotoshooting haben sich viel mehr Menschen beworben, als letztlich berücksichtigt werden konnten. „Wir sehen daran: Die LUCIE-Stadtbahn begeistert viele Menschen: ob Schülerinnen, Pendelnde, Studentinnen oder Senioren.“
Sehr rege besucht sind auch die Trassenbegehungen entlang der geplanten Strecken, zuletzt in Pattonville und Markgröningen. Die nächsten Trassenbegehungen sind am 14. Juli in Ludwigsburg-Oßweil und am 17. Juli in Schwieberdingen (Infos unter www.lucie-stadtbahn.de).

