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Achtsamkeit und Selbstmitgefühl im Mittelpunkt

Chronische Stressbelastungen sind oft Ursache von Erschöpfung, Burnout und Depressionen. Psychische Erkrankungen sind häufig verbunden mit anhaltenden Stressbelastungen. Das Aktionsbündnis „Welttag für seelische Gesundheit“ des Landkreises Ludwigsburg veranstaltet am Donnerstag, 13. Oktober, um 18 Uhr im Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) Ludwigsburg, Erlachhofstraße 10, den Vortrag „Achtsamkeit und Selbstmitgefühl – Wege aus der Stressspirale“ von Dr. Matthias Hammer, Psychotherapeut und Autor. Willkommen sind alle Interessierten. Der Eintritt ist frei.

In dem Vortrag werden wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden vorgestellt, wie man Wege finden kann, die eigene Alarmreaktion zu beruhigen, und trotz Belastungen ein erfülltes Leben führen kann. Im Anschluss stehen der Referent und die Veranstalter für Fragen zur Verfügung.

Seit 1992 ruft die World Federation for Mental Health (WFMH) jedes Jahr am 10. Oktober den Welttag für seelische Gesundheit aus. Die diesjährigen Aktionstage hat die WFMH unter das Motto „Psychischer Gesundheit und Wohlergehen für Alle weltweit den Vorrang geben“ gestellt.

Psychische Erkrankungen sind weltweit weiterhin auf dem Vormarsch. Die WFMH möchte diese Feststellung in Beziehung setzen zu den großen globalen Themen Klimakrise, Kriege, Flucht und Vertreibung sowie Corona-Pandemie. Auch in Deutschland erleben die Menschen nach zweieinhalb Jahren Corona, nach einem halben Jahr Krieg in der Ukraine und nach den immer präsenter werdenden Auswirkungen des Klimawandels ein hohes Maß an psychischer Belastung und zusätzlichen psychischen Gesundheitsrisiken.

Isolation, Ängste und Verunsicherungen haben vielen psychisch erkrankten Menschen die Bewältigung ihres Alltags noch schwerer gemacht. Insbesondere die Zunahme von psychischen Problemen bei jungen Menschen ist besorgniserregend. Gerade in diesen Zeiten braucht es daher eine verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit für die Situation psychisch erkrankter Menschen. Gleichzeitig sind Stigmatisierung und Diskriminierung wieder auf dem Vormarsch und stellen ein zusätzliches Hindernis für die soziale Inklusion dar.