Sprungziele

Elektromobilität und Ladeinfrastruktur für die Antriebswende

Im Landkreis Ludwigsburg

Ganz werden wir auf PKWs und LKWs auch in der Zukunft nicht verzichten können, weshalb auch die Antriebswende zunehmend in den Fokus von Politik, Verwaltung und Wirtschaft rückt.
Fossile Brennstoffe spielen in einer klimaneutralen Zukunft keine Rolle mehr, das bestätigt auch der Beschluss der Europäischen Union, ab 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen zuzulassen.

Mit Hilfe der Sektorenkopplung werden Autos in Zukunft entweder direkt mit Strom „betankt“ oder nutzen synthetische Kraftstoffe, bei deren Verbrennung kein zusätzliches CO2 freigesetzt wird. Diese sogenannten E-Fuels sind jedoch wenig energieeffizient – so bleiben von der im Prozess eingesetzten Energie am Ende nur 10 – 15 % übrig, während im Elektroauto 70 – 80 % der Ausgangs-Energie am Rad ankommen (ADAC). Daher wird diese Technologie eher im Schwerlastverkehr zum Einsatz kommen.
Klimaneutral wird der Verkehrssektor am Ende nur, wenn die Energieerzeugung für motorisierte Fahrzeuge „erneuerbar“ also auf Basis von Sonne und Wind geschieht. Ein weiterer Grund mehr, den Ausbau der Erneuerbaren Energien möglichst rasch voranzutreiben.

Um die Antriebswende auch im Landkreis Ludwigsburg voranzubringen, wurde im April 2022 eine vom Land Baden-Württemberg geförderte neue Stelle für das Projekt „Management Ladeinfrastruktur“ geschaffen.

Entwicklung der Elektromobilität

In den vergangenen Jahren hat die Entwicklung der Elektromobilität und der dazugehörigen Ladeinfrastruktur immer mehr zugenommen. Seit 2016 werden bei der Kfz-Zulassungsstelle des Landratsamtes Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge separat aufgeführt. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 11.280 Elektrofahrzeuge neuzugelassen, was einen Anteil von 37 % darstellt. Das ist eine Zunahme von 13% im Vergleich zum Vorjahr – Tendenz weiter steigend.
Die Grafik zeigt weitere Details zur Verteilung zwischen rein elektrischen, hybriden oder Plug-In Hybriden Fahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Der Ausbau der benötigten Ladeinfrastruktur im gesamten Landkreis wird mit Hilfe der Stadtwerke und der Expertise der Fachkräfte in unseren Kommunen vorangetrieben. Ziel ist, dass allen Bürger:innen ausreichend Ladepunkte zur Verfügung stehen, sodass fehlende eigene Ladeinfrastruktur keinen Hinderungsgrund für den Umstieg auf Elektromobilität mehr darstellt.

Aktuell (Stand: 01. Januar 2022) gibt es im Landkreis Ludwigsburg 427 Normalladepunkte mit einer maximalen Ladeleistung von bis zu 22 kW, und 68 Schnellladesäulen.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) stellt alle öffentlich zugänglichen Ladesäulen in ganz Deutschland auf einer Karte dar. So können Sie mit nur wenigen Klicks Ladepunkte in Ihrer Nähe finden sowie weitere Informationen zur Ladeleistung erfahren.
Öffentliche Ladesäulen unterliegen einer Meldepflicht, wodurch die Daten bei der BNetzA fortlaufend aktualisiert werden.

Die Stadt Ludwigsburg stellt auf ihrer Website außerdem eine eigene Ladekarte zum Download zur Verfügung.

Elektrofahrzeuge und Förderprogramme

Es gibt verschiedene Datenbanken zu Fahrzeugtypen und Förderprogramme (teilweise noch in der Entwicklung), von denen Sie bei Ihrer Kaufentscheidung profitieren können.

Unter anderem empfehlen wir die Datenbanken der KEA-BW zur Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität BW bzw. allg. zu Fördermöglichkeiten für Klimaschutz und der NOW GmbH.

Kontakt

Fachbereich Kreisentwicklung, Klimaschutz, Mobilität und Tourismus

Hindenburgstraße 40
71638 Ludwigsburg

Herr Jung
Ladeinfrastruktur und
Elektromobilität
Tel. 07141 144-43306

Nachhaltige Mobilität