Sprungziele

Fachbereich 43

Soziales, Pflege und Versorgungsangelegenheiten

Aufgaben des Fachbereichs 43

GT 431 (Altenhilfe, Betreuungsbehörde, Pflegestützpunkt)

Kompetenzzentrum Senioren
Altenhilfe-Fachberatung - Sozialplanung / Altenhilfeplanung
Pflegestützpunkt Baden-Württemberg  - Landkreis Ludwigsburg
Betreuungsbehörde
Sozialberatung nach ProstSchG

Kontakt

Leitung Frank Kruse
Tel.: 07141 144-45107
Fax: 07141 144-59412
Frank Kruse

Weitere Kontaktmöglichkeiten

Altenhilfe

Pflegestuetzpunkt

Betreuungsbehoerde

Prostschg

Virtuelle Poststelle - Pflegestützpunkt

Virtuelle Poststelle - ProstSchG

GT 432 (Ausbildungs- und Aufstiegsförderung, Schuldnerberatung und Schuldenprävention, Wohngeld)

Schuldnerberatung
Wohngeld
Ausbildungsförderung, Aufstiegsfortbildung

Kontakt

Leitung Erika Kluge
Tel.: 07141 144-41073
Fax: 07141 144-59414
Erika Kluge

Weitere Kontaktmöglichkeiten

Schuldnerberatung und Schuldenprävention

Wohngeld

Bafoeg

GT 433 (Schwerbehindertenrecht, Soziales Entschädigungsrecht, Versorgungsangelegenheiten)

Versorgungsangelegenheiten
Soziales Entschädigungsrecht
Schwerbehindertenrecht

Kontakt

Leitung Jürgen Krummlauf
Tel.: 07141 144-42566
Fax: 07141 144-59942
Juergen Krummlauf

Weitere Kontaktmöglichkeiten

Versorgungsangelegenheiten

ESF und Jugendschöffenwahl

Jugendschöffenwahl

Informationen zur Jugendschöffenwahl

Für den Zeitraum von fünf Jahren - eine Amtsperiode - sind Jugendschöffinnen und Jugendschöffen bei Gericht zu wählen. Die dazu nötigen Vorschlagslisten für die im Landkreis Ludwigsburg bestehenden vier Amtsgerichtsbezirke Besigheim, Ludwigsburg, Marbach am Neckar und Vaihingen an der Enz werden vom Jugendhilfeausschuss des Kreistages beschlossen. Der Schöffenwahlausschuss bei den Amtsgerichtsbezirken wählt die Jugendschöffinnen und Jugendschöffen.

Jugendschöffinnen und Jugendschöffen sind ehrenamtliche Richterinnen und Richter, die in der Hauptverhandlung von Jugendstrafrechtsangelegenheiten an allen Entscheidungen beteiligt sind und dasselbe Stimmrecht besitzen, wie Berufsrichter. Ein Berufsrichter und jeweils eine Jugendschöffin und ein Jugendschöffe bilden das Jugendschöffengericht. Im Unterschied zu den Erwachsenenschöffengerichten sind die Jugendschöffinnen und Jugendschöffen in der Jugenderziehung erfahren und tragen zu einer altersgerechten Gestaltung der Verhandlung bei.

Das Schöffenamt ist ein Ehrenamt, zu dessen Übernahme jede Staatsbürgerin und jeder Staatsbürger verpflichtet ist. Absolut unparteiische Haltung, Verantwortungsbewusstsein, Menschenkenntnis, Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungs- und Urteilsvermögen sind wesentliche Voraussetzungen, ebenso Flexibilität hinsichtlich Termingestaltung/Terminbindung an die fünfjährige Amtsperiode und körperliche Belastbarkeit.

Zu den persönlichen Voraussetzungen gehört, dass Interessierte mit Beginn der Amtsperiode mindestens 25 Jahre und noch nicht 70 Jahre alt sind, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und gut deutsch sprechen, keine Vorstrafen vorliegen und keine größeren Zahlungsschwierigkeiten. Nicht nur Interessierte aus den pädagogischen Berufsfeldern, auch Personen, die junge Menschen ausbilden oder in der Jugendarbeit tätig sind, bringen die nötigen Voraussetzungen und Erfahrungen im Umgang mit Jugendlichen mit Der Wohnort muss im Landkreis Ludwigsburg sein. Durch die Besonderheit der vier Amtsgerichtsbezirke im Landkreis Ludwigsburg ist die Schöffentätigkeit an die Zuordnung des Wohnortes an den Amtsgerichtsbezirk gebunden.

Amtsgericht Besigheim mit den dazugehörigen Gemeinden

  • Besigheim, Bietigheim-Bissingen, Bönnigheim, Erligheim, Freudental, Gemmrigheim, Hessigheim, Ingersheim, Kirchheim am Neckar, Löchgau, Mundelsheim, Tamm, Walheim

Amtsgericht Ludwigsburg mit den dazugehörigen Gemeinden

  • Asperg, Ditzingen, Freiberg am Neckar, Gerlingen, Hemmingen, Korntal-Münchingen, Kornwestheim, Ludwigsburg, Markgröningen, Möglingen, Pleidelsheim, Remseck am Neckar, Schwieberdingen

Marbach am Neckar mit den dazugehörigen Gemeinden

  • Affalterbach, Benningen, Erdmannhausen, Großbottwar, Marbach am Neckar, Murr, Oberstenfeld, Steinheim an der Murr

Vaihingen an der Enz mit den dazugehörigen Gemeinden

  • Eberdingen, Oberriexingen, Sachsenheim, Sersheim, Vaihingen an der Enz

Bereits im Vorjahr vor Beginn der nächsten Amtsperiode startet der Ablauf der Jugendschöffenwahl. Die Bewerbungen werden im Jugendamt ab Jahresbeginn bis Ende März gesammelt. Die daraus entstandenen Vorschlagslisten getrennt nach Männern und Frauen für die vier Amtsgerichtsbezirke werden in der Regel spätestens bis Ende Juni dem Jugendhilfeausschuss des Kreistages zur Abstimmung vorgelegt. Danach wird die Liste eine Woche lang zur Einsicht und Einsprache Möglichkeit gegen Bewerbungen auf der Liste ausgelegt und im Anschluss an die jeweiligen Amtsgerichte übergeben. Damit ist das Verfahren für die Jugendschöffenwahl im Landratsamt abgeschlossen. Im Spätherbst wählt der Schöffenwahlausschuss an den vier Amtsgerichtsbezirken sowohl die Erwachsenen als auch die Jugendschöffen und Jugendhilfsschöffen für die jeweiligen Einsätze an den Jugendschöffengerichten. Da mindestens doppelt so viele Personen auf den Vorschlagslisten stehen müssen, als danach Jugendschöffen benötigt und gewählt werden, kommen höchstens die Hälfte der Interessierten zum Zuge. Die Berufung in das Jugendschöffenamt erfolgt von den Amtsgerichten.

Für die kommende Amtsperiode vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2023 ist die Wahl bereits abgeschlossen. Bewerbungen für das Jugendschöffenamt sind erst wieder für ab Dezember 2022 bis März 2023 für die Amtsperiode 2024 – 2028 möglich. Auch dann stehen die nötigen Bewerbungsvordrucke rechtzeitig zur Verfügung.

Ansprechpartnerin im Landratsamt Ludwigsburg

Birgit Seiberling
Tel.: 07141 144-45142
Fax: 07141 144-59941
Birgit Seiberling

Weitere Informationen zur Jugendschöffen und Schöffenwahl

https://www.schoeffenwahl.de/

Der Europäische Sozialfonds (ESF) im Landkreis Ludwigsburg

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist das wichtigste Finanzinstrument der EU für Investitionen in Menschen. Sein Ziel ist es, „innerhalb der Gemeinschaft die berufliche Vewendbarkeit und die örtliche und berufliche Mobilität der Arbeitskräfte zu fördern sowie die Anpassung an die industriellen Wandlungsprozesse und an Veränderungen der Produktionssysteme insbesondere durch berufliche Bildung und Umschulung zu erleichtern“ (Art. 162 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union, zuvor Art. 146 EGV). Seit 1957, also seit 61 Jahren werden den Mitgliedstaaten Mittel zur Verfügung gestellt, der ESF leistet einen entscheidenen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in Europa.

Die aktuelle Förderperiode 2014 – 2020 startete zum 1. Januar 2015 mit veränderten regionalen Förderzielen. Was sich maßgeblich verändert hat, ist die Bandbreite der regional zu Verfügung stehenden spezifischen Ziele des ESF in Baden-Württemberg. Die Umsetzung folgt der EU-weiten Vorgabe sowohl einer stringenten Ergebnisorientierung als auch einer Konzentration der Mittel und orientiert sich eng an der Europa 2020 - Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum und Beschäftigung. Ziel ist es, Arbeitslosigkeit und Armut zu bekämpfen.

Für den ESF in Baden-Württemberg stehen in der laufenden Förderperiode insgesamt rund 260 Millionen Euro zur Verfügung. Für die Regionalisierung sind ca. 92 Millionen Euro vorgesehen. Davon erhält der Landkreis Ludwigsburg pro Förderjahr 590.000 Euro. Innerhalb des Förderbereichs Arbeit und Soziales wird die Projektförderung zentral oder regional koordiniert. Bei der regionalen Förderung wird das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg von den regionalen ESF-Arbeitskreisen unterstützt, die bei den Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg angesiedelt sind.

In der aktuellen Förderperiode werden zwei spezifische Ziele in der regionalen Umsetzung des ESF verfolgt. Auf diesen beiden Zielen basiert auch die Arbeitskreisstrategie im Landkreis Ludwigsburg:

  • Spezifisches Ziel B1.1 „Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und der Teilhabechancen von Menschen, die besonders von Armut und Ausgrenzung bedroht sind“

Die Konzentration erfolgt hier vor allem auf vielfach belastete, arbeitsmarktferne Zielgruppen bei denen eine Integration in den Arbeitsmarkt nur über Zwischenschritte der gesellschaftlichen, psychosozialen und gesundheitlichen Stabilisierung möglich sein wird. Dazu gehören unter anderem Langzeitarbeitslose mit besonderen Vermittlungshemmnissen, Langzeitleistungsbeziehende im Rechtskreis des SGB II, Zuwander/Innen und Personen mit Migrationshintergrund, Alleinerziehende, Ältere, Menschen mit Behinderungen oder auch Menschen mit psychosozialen Problemlagen.

  • Spezifisches Ziel C1.1 „Vermeidung von Schulabbruch und Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit“

Hier sollen Schüler/innen erreicht werden, die vom Schulabbruch bedroht sind und durch andere schulische Regelsysteme nicht (mehr) angesprochen werden können. Hierzu gehören auch marginalisierte junge Menschen, die von den Übergangssystemen an der Schnittstelle von Schule und Beruf sowie von der Jugendberufshilfe nicht erreicht werden.

Neben den beiden konkreten arbeitsmarktpolitischen Zielen erfolgt die Umsetzung auch unter Beachtung der Querschnittsziele des ESF, der „Gleichstellung von Frauen und Männern“, der „Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung“ und der „Ökologischen Nachhaltigkeit“. Darüberhinaus sieht der ESF die Aspekte „Transnationale Zusammenarbeit“ und „Soziale Innovation“ als Querschnittsthemen vor.

Regionaler ESF-Arbeitskreis im Landkreis Ludwigsburg

Um die regionale Förderung im Landkreis Ludwigsburg kümmert sich der regionale ESF-Arbeitskreis des Landkreises Ludwigsburg. Er legt in einer jährlichen Arbeitskreisstrategie die Bedarfe fest als Grundlage für den Förderaufruf für Projektanträge, um die regionalen ESF-Fördermittel gezielt und nachhaltig einzusetzen. Er ist zuständig für die inhaltiche Bewertung der regionalen Projektanträge hinsichtlich der Übereinstimmung mit der Arbeitskreisstrategie. Er erstellt eine Vorschalgsliste gemaß der vom ESF-Begleitausschuss genehmigten Methodik und Kriterien. Die Entscheidung über die Förderfähigkeit eines Antrages bleibt der L-Bank vorbehalten.

Der regionale ESF-Arbeitskreis ist ein Fachgremium von Arbeitsmarktakteuren aus folgenden Bereichen:

  • Dezernat für Arbeit, Jugend und Soziales (Vorsitz und Geschäftsführung), Jobcenter Landkreis Ludwigsburg, Agentur für Arbeit Ludwigsburg, Beauftragte für Chancengleichheit, Arbeitgebervertretung, Arbeitnehmervertretung, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Schule, Außerschulische Jugendbildung, Liga Freier Wohlfahrtspflege und Berufliche Fort- und Weiterbildung.

Beratende Unterstützung erhält der Arbeitskreis durch die ESF-Beratungsstelle für die regionalen Arbeitskreise - beim Landkreistag Baden-Württemberg - und durch einen Vertreter des Staatlichen Schulamtes Ludwigsburg.

Regionale Projekte 2019 im Landkreis Ludwigsburg

Die Ausschreibung für das Förderjahr 2019 ist abgeschlossen. Der Regionale ESF-Arbeitskreis hat Ende Oktober 2018 alle sechs eingereichten Projektanträge für das Förderjahr 2019 inhaltich bewertet und nach einem landeseinheitlichen Ranking-Verfahren priorisiert, zwei Förderprojekte im spezifischen Ziel B1.1 und drei Förderprojekte im spezifischen Ziel C1.1. Auch die L-Bank als bewilligende Stelle hat für die sechs Projekte grünes Licht gegeben. Zwei Förderprojeket im spezifischen Ziel B1.1 werden zweijährig bis Ende 2020 angeboten. 2019 gibt es noch ein weiteres Projekte im spezifischen Ziel C1.1, das bereits zweijährig im Förderjahr 2018 bewilligt wurde.

Sie finden hier:

Ausschreibung für das Förderjahr 2019

Regionale Arbeitskreisstrategie 2019

Regionale Projekte 2019 im Landkreis Ludwigsburg

Allgemeine Informationen zur Ausschreibung der ESF-Fördersumme im Landkreis Ludwigsburg für das Förderjahr 2020 und zur Antragstellung

  • Projektanträge müssen eines der beiden spezifischen Ziele erfüllen. Alle weiteren Voraussetzungen sind dem Förderaufruf für 2020 und der fortgeschriebenen Arbeitskreisstrategie für das Förderjahr 2020 zu entnehmen. Der regionale ESF-Arbeitskreis wird die regionale Arbeitskreisstrategie in seiner Sitzung Ende Juni 2019 fortschreiben und die Ausschreibungskriterien festlegen. Der Förderaufruf 2020 wird Anfang Juli 2019 veröffentlicht.
  • Grundsätzlich stehen dem Landkreis Ludwigsburg jährliche ESF-Fördergelder in Höhe von 590.000€ zur Verfügung. Die tatsächliche Fördersumme für das Förderjahr 2020 wird im Förderaufruf bekanntgegeben.
  • Es ist vorgesehen, dass sich Projektträger ab Ausschreibungsbeginn bis spätestens 30.09.2019 (Posteingang) bei der L-Bank in Karlsruhe schriftlich bewerben können. Verbindliche Angaben werden im Förderaufruf für das Förderjahr 2020 festgelegt.
  • Auf der ESF-Internetseite des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg stehen
    • das Operationelle Programm, das ELAN-Antragsverfahren, die einheitlichen Auswahlkriterien für die Förderperiode 2014 – 2020 für Projekte beim Antragsranking, sowie alle weiteren Informationen zur Förderung zum Abruf bereit unter www.esf-bw.de.

Weitere Informationenen rund um den ESF:

L-Bank in Karlsruhe              www.l-bank.de

ESF Projekte managen          www.esf-epm.de

ESF auf Bundesebene           www.esf.de

ESF auf Landesebene            www.esf-bw.de

ESF-Geschichten                  www.esf-meine-geschichte.de

Kontakt Geschäftsstelle ESF im Landratsamt Ludwigsburg

Birgit Seiberling
Tel.: 07141 144-45142
Fax: 07141 144-59941
Birgit Seiberling

Kontakt Fachbereichsleitung

Hindenburgstraße 30
71638 Ludwigsburg

Fachbereichsleiterin:

Heike Dierbach
Tel.:  07141 144-347
Fax:  07141 144-59941
Heike Dierbach

Sekretariat:

Sandra Lang
Tel.:  07141 144-45104
Fax:  07141 144-59941
Sandra Lang

Amtspostfach:

Soziale Angelegenheiten

Postanschrift

Landratsamt Ludwigsburg

Fachbereich Soziales, Pflege und Versorgungsangelegenheiten
Hindenburgstraße 40
71638 Ludwigsburg

Landratsamt Ludwigsburg

Fachbereich Soziales, Pflege und Versorgungsangelegenheiten
Postfach 7 60
71638 Ludwigsburg

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