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Blauzungenkrankheit

Veterinärwesen

Weite Teile Baden-Württembergs wurden von der EU als frei von der Blauzungenkrankheit anerkannt. Aus diesem Bereich ist das Verbringen von Rindern, Schafen und Ziegen wieder ohne Beschränkungen möglich- Aufgrund von Fällen der Blauzungenkrankheit in Rheinland-Pfalz und Saarland in den Jahren 2019 u. 2020 liegt der Landkreis Ludwigsburg  unverändert in einer 150km-Restriktionszone (nichtfreies Gebiet). Beim Verbringen von empfänglichen Tieren aus der nichtfreien Zone in das freie Gebiet innerhalb von Baden-Württemberg oder in andere Bundesländer sind besondere Maßnahmen zu beachten, die den wesentlichen den bisherigen Regeln zum Verbringen dieser Tiere in freie Regionen weitgehend entsprechen. Näheres entnehmen Sie den unten stehenden Verbringungsregeln.

Änderungen aufgrund des neuen EU-Tierseuchenrecht - Animal-Health-Law

Mit der Einführung des neuen Tiergesundheitsrechts (AHL) am 21.04.2021 haben sich die Regelungen zum Verbringen von Tieren aus Restriktionszonen verändert. Insbesondere ist zu beachten, dass Kälber bis zu einem Alter von 90 Tagen, deren Mütter erst während der Trächtigkeit gegen BTV geimpft wurden, nun wieder vor dem Verbringen in freie Gebiete Deutschlands, mittels PCR untersucht werden müssen (14 Tage vor Verbringung, EDTA-Blutprobe). Auch die Ausnahme-Regelungen für das Verbringen in bestimmte andere Mitgliedsstatten entnehmen Sie bitte nachfolgender Präsentation.

Impfung

Die Impfung stellt einen sicheren Schutz gegen den jeweiligen Serotyp der Blauzungenkrankheit dar. Tiere mit gültigen Impfschutz können aus dem Sperrgebiet verbracht werden. Die Impfung wird daher dringend empfohlen und durch Land und Tierseuchenkasse finanziell gefördert.

Allgemeine Informationen zur Blauzungenkrankheit

Kontakt

Tel. 07141 144 2031

Bilder zur Blauzungenkrankheit