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Ab 19. Februar 2026: Sperrung der Wehr- und Kanalbrücke in Besigheim für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen Gesamtgewicht

Die Wehr- und Kanalbrücke in Besigheim, die Teil der L 1115 Hessigheimer Straße ist, wird ab Donnerstag, 19. Februar 2026, bis auf Weiteres für Fahrzeuge ab einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen gesperrt. Der Schwerlastverkehr muss die Brücke umfahren.

Die Wehr- und Kanalbrücke in Besigheim, die Teil der L 1115 Hessigheimer Straße ist, wird ab Donnerstag, 19. Februar 2026, bis auf Weiteres für Fahrzeuge ab einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen gesperrt. Der Schwerlastverkehr muss die Brücke umfahren.

Grund für die Sperrung sind Schäden im Brückenbereich oberhalb des Wasserkraftwerks. Aufgefallen waren die Mängel durch die Meldung eines installierten Monitoringsystems an diesem der drei Teilbauwerke. Das Teilbauwerk oberhalb des Wasserkraftwerkes wird durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Neckar (WSA) verwaltet. Es folgte eine Meldung des WSA an das zuständige Landratsamt (LRA) Ludwigsburg und das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS). In einer kurzfristig anberaumten Besprechung mit Beteiligten des WSA, des LRA Ludwigsburg und des Regierungspräsidiums Stuttgart (RPS) wurde entschieden, verkehrsrechtliche Maßnahmen zum Schutz des Gesamtbauwerks zu ergreifen und die Lasteneinwirkung auf das Bauwerk insgesamt zu reduzieren. 

Busverkehr kann Brücke weiter nutzen 

Der Busverkehr und Rettungsfahrzeuge im Einsatz können die Brücke weiter befahren. Der Schwerlastverkehr muss das Brückenbauwerk über die L 1115 und die B 27 umfahren. Durch die Sperrung für Fahrzeuge ab einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen ist die Brücke schweren Fahrzeugen seltener zur gleichen Zeit ausgesetzt. Die Gesamtbelastung wird deutlich reduziert. 

Der Zustand der Wehr- und Kanalbrücke im Bereich des Wasserkraftwerks wird durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt laufend überwacht. Darüber hinaus sind durch das WSA ergänzende Untersuchungen zur Verbesserung der Stabilität bzw. Belastbarkeit des Brückenbauwerks beauftragt. Die übrigen Teilbauwerke der Wehr- und Kanalbrücke werden durch das Regierungspräsidium Stuttgart verwaltet und geprüft. 

Hintergrundinformationen:

Die Wehr- und Kanalbrücke in Besigheim, auch bekannt als Neckarbrücke, wurde in den 1950er-Jahren gebaut und wird täglich von mehr als 13.000 Fahrzeugen genutzt. Der Lkw-Anteil liegt bei etwa 4,2 Prozent. Aufgrund ihrer Bauweise als Spannbetonbrücke mit Spannstahl ist die Wehr- und Kanalbrücke anfällig gegenüber Spannungsrisskorrosion. Von den insgesamt rund 7.300 Brücken in Baden-Württemberg sind derzeit 73 Bauwerke an Bundes- oder Landesstraßen mit diesem Risiko bekannt. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat bereits Planungen für den Neubau des Brückenbauwerks eingeleitet und treibt diese mit Nachdruck voran. Maßnahmen zum Schutz des bestehenden Brückenbauwerks wurden ergriffen. Hierzu zählen jährliche Bauwerksprüfungen, ein Lkw-Abstandsgebot von 50 Metern und die laufende Überwachung mittels Schallemissionsanalyse. Das hatte das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) am 18. November 2024 in einer Medienmitteilung bekannt gegeben. Ziel ist, so früh wie möglich mit dem Ersatzneubau zu beginnen.