Sprungziele

Kooperationen und Fördermöglichkeiten

des Landkreises Ludwigsburg

Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V.

Die Energieagentur im Kreis Ludwigsburg ist die Ansprechpartnerin für Klimaschutz in der Region. Sie berät Bürger:innen, Kommunen, Unternehmen, Vereine und Institutionen, wenn es um Energieeinsparungen, erneuerbare Energien, Energieeffizienz, energetisches Bauen und Sanieren sowie Fördermöglichkeiten geht.

Die neutrale und unabhängige Expertise der LEA steht Haus- und Wohnungseigentümer:innen und Mieter:innen im Rahmen einer Erstberatung kostenfrei zur Verfügung. Ergänzend hierzu erstellt die LEA aber auch Energiekonzepte für Gebäude, Neubaugebiete oder im Rahmen von Stadtentwicklungsprojekten und setzt Wärmewendeprojekte um.

Im Bildungsbereich bietet die Energieagentur ein umfangreiches Programm für Kitas und Schulen bis hin zu Fortbildungen im Erwachsenenbereich an und entwickelt und führt Seminare für Fachleute durch.

Forschungsprojekt Fluxlicon

Für einen optimalen Einsatz der Erneuerbaren Energien am Landratsamt durch die Kopplung mit der Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität, nimmt der Landkreis Ludwigsburg als eine von acht Modellkommunen am Forschungsvorhaben Fluxlicon teil, welches von der Agentur für Erneuerbare Energien mit organisiert wird.

In dem Projekt wird ein „intelligentes und flexibles System zum Einsatz von Second-Life-Batterien in der kommunalen Ladeinfrastruktur“ wissenschaftlich untersucht und die Suche nach passenden Einsatzmöglichkeiten eines flexiblen Energiespeichers vor Ort begleitet. Damit sollen zentrale Erkenntnisse für eine künftige Kreislaufwirtschaft in der E-Mobilität gewonnen werden. In zwei ausgewählten Pilotkommunen wird ab 2023 ein modularer Speicher mit 1 MWh Speicherleistung aufgestellt und in realer Umgebung erprobt. Die Ergebnisse der Pilotprojekte sollen zur Nachahmung motivieren.

Mit der Teilnahme am Projekt möchte der Landkreis Ludwigsburg selbst einen aktiven Beitrag zur Energie- und Antriebswende leisten und das eigene Energiekonzept im Sinne der Sektorenkopplung nachhaltig weiterentwickeln. Wie der Speicher am Landratsamt eingesetzt werden kann und was hinter dem Projekt noch steckt, finden Sie unter: https://www.fluxlicon.de/die-kommunen

Projektzeitraum: 01.09.2021–31.08.2024

Hochschule für Technik Stuttgart

Internationales Forschungsprojekt IN-SOURCE

Der Verbrauch an Energie, Wasser und Landnutzung im urbanen Raum ist in den letzten Jahren stark angewachsen. Vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Entwicklung und der Ressourceneffizienz sollten im Sinne des Food-Water-Energy-Nexus sowohl Schnittstellen als auch Synergien zwischen Lebensmittel-, Wasser- sowie Energieversorgung identifiziert und analysiert werden.

Das internationale Forschungsprojekt IN-SOURCE (INtegrated analysis and modeling for the management of sustainable urban FWE ReSOURCEs) entwickelt innovative 3D Datenmodelle und Softwaretools, um Entscheidungsträger bei der Analyse und Charakterisierung von Food-Water-Energy(FWE)-Systemen und deren Nexus-Beziehungen zu unterstützen.

Anhand von drei Fallstudien in Ludwigsburg, New York und Wien werden Szenarien für eine integrierte CO2-neutrale und nachhaltige Entwicklung in den Infrastrukturbereichen Ernährung, Wasser und Energie untersucht.

Im Projekt arbeiten lokale Behörden und Akteure zusammen, um die Umsetzung nachhaltiger Infrastruktur zu beschleunigen und eine Versorgung auf Basis erneuerbarer Energien zu projektieren. Themen hierbei sind beispielsweise die effiziente Abwasserreinigung in Kombination mit einer Wasserwiederverwendung in der Landwirtschaft etwa zur Bewässerung von Anbauflächen oder die Bewertung regionaler Nahrungsmittelproduktionsketten. Auch die Co-Vergärung energiereicher biogener Substrate mit Klärschlamm für Energieprojekte sowie die Nutzung von Grün- und Waldabfällen zur Energiegewinnung sind Gegenstand der Forschung.

Weitere Informationen erhalten Sie hier sowie auf der Website der HFT.

Landesenergieagentur KEA-BW

Das Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz der KEA gibt mit einem digitalen Wegweiser einen Überblick zu bestehenden Förderprogrammen und unterstützt die Kommunen auf diese Weise bei der Orientierung im Förderdschungel.

Weitere Informationen zur Förderberatung erhalten Sie auf der Website der KEA.

Mit der Förderrichtlinie „Regionale Kompetenzstellen Netzwerk Energieeffizienz (KEFF)“  setzt sich das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM) für die Steigerung von Energieeffizienz in Unternehmen ein. Deren Datenbank bietet eine Übersicht zu bestehenden Förderprogrammen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Regionale Kompetenzstellen Netzwerk Energieeffizienz

Best-Practice-Beispiele

Sie suchen Beispiele dafür, wie der Klimaschutz in Ihrer Kommune gelingen kann? Die Landesenergieagentur KEA-BW stellt auf ihrer Website Städte, Gemeinden und Landkreise vor, die schon mittendrin sind und Erfolg mit ihrem Konzept haben.
HIER finden Sie gute Ideen zum Nachmachen!

Experten und Netzwerke zeigt die Karte "Klimaschutzland Baden-Württemberg".

Kontakt zur LEA

Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V.

Hoferstraße 5
71636 Ludwigsburg

Tel. 07141 688930
LEA

Homepage der LEA

Telefon Sprechzeiten der LEA

Dienstag 9.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr

Mittwoch 9.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr

Donnerstag 9.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 18.30 Uhr

Freitag 9.00 - 12.30 Uhr