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Wer wird befragt?

Die Befragung startet am 16. Mai 2022 und endet mit dem Lauf des Juli. Bei der Befragung der Haushalte wird zwischen HH1-Befragung und HH2-Befragung unterschieden. Die HH1-Befragung führen die Erhebungsbeauftragten direkt an der Haustüre durch. Sollte der Haushalt für eine HH2-Befragung ausgewählt worden sein, erhalten alle Personen einen IDEV-Zugang, mit dem ab dem 16. Mai im Internet unter www.zensus2022.de der Zugang zu dem Online-Fragebogen frei geschaltet werden kann.

Die Zugangsdaten finden Sie auf Ihrem IDEV-Anschreiben, das Ihnen der Erhebungsbeauftragte ausgehändigt hat.

Wichtig ist, dass Sie den Online-Fragebogen innerhalb einer Woche für die Person ausfüllen dürfen, die auf dem Umschlag außen eingetragen ist!

Die Auswahl der befragten Haushalte erfolgt über ein Zufallsverfahren. Anders als bei einer traditionellen Volkszählung, bei der alle Bürgerinnen und Bürger direkt befragt werden, stützt sich der Zensus im Jahr 2022 auf bereits bestehende Verwaltungsregister. In erster Linie liefern die Melderegister der Kommunen die Ausgangsdaten. Um die Qualität der Datenbasis zu verbessern, wird in einer Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis ein Teil der Bevölkerung zusätzlich direkt befragt. Allerdings werden an der Haustüre nur Grunddaten abgefragt, der Großteil der Befragung erfolgt anonymisiert über einen Online-Fragebogen im Internet. 

Für die Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) im Zensus 2022 werden alle privaten Eigentümer von Wohnungen oder Gebäuden mit Wohnraum befragt, ebenso gewerblich tätige Mehrfacheigentümer und Verwalter, sowie sonstige Verfügungs- und Nutzungsberechtigte von Gebäuden oder Wohnungen.

Haushaltsstichproben

Mit der Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis werden im Zensus zwei Ziele verfolgt. Zum einen die Qualitätssicherung der amtlichen Einwohnerzahl, indem Über- und Untererfassungen aufgedeckt und so Karteileichen und Fehlbestände im Datenbestand ermittelt werden. Zum anderen ermöglicht die Haushaltsstichprobe die Erhebung weiterer Merkmale, die nicht oder nicht hinreichend verlässlich in den Melderegistern enthalten sind.

Diese Strukturdaten über die Bevölkerung dienen als Grundlage für politische Entscheidungen von Bund, Ländern und Gemeinden auf den Gebieten Bevölkerung, Wirtschaft, Soziales, Wohnungswesen, Raumordnung, Verkehr, Umwelt und Arbeitsmarkt.

Wohnheime und Gemeinschaftsunterkünfte

Bei Wohnheimen und Gemein­schaftsunterkünften ist aufgrund einer relativ hohen Fluktuation oder unzureichendem Meldeverhalten, sowie zum Teil unterschiedlicher Meldevorschriften in den Bundesländern von überdurchschnittlich vielen Registerfehlern auszugehen. Deshalb findet in diesen Sonderbereichen eine Vollerhebung statt. In Wohnheimen werden alle direkt befragt, die zum Stichtag dort wohnen. In Gemeinschaftsunterkünften übernimmt die Einrichtungsleitung stellvertretend die Auskunftspflicht für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Gebäude- und Wohnungszählung

In Deutschland gibt es kein einheitliches Verwaltungsregister, das den Bestand an Wohnungen und Gebäuden flächendeckend erfasst. Neben der Ermittlung der amtlichen Einwohnerzahl ist deswegen auch die Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) Bestandteil des Zensus 2022. Ziel der GWZ ist die flächendeckende und vollzählige Erfassung aller am Erhebungsstichtag bestehenden Gebäude mit Wohnraum, bewohnten Unterkünften, sowie der darin befindlichen Wohnungen. Auskunftspflicht besteht für alle Eigentümerinnen und Eigentümer, Verwalterinnen und Verwalter sowie sonstige Verfügungs- und Nutzungsberechtigte von Gebäuden oder Wohnungen.

Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für wohnungspolitische Entscheidungen und Maßnahmen in der Raumplanung.

Hotline:

- bei über 50 Wohnungseinheiten bzw. Hausverwalter: 0711 641 2300

- für „normale“ Eigentümer: 0711 641 3333

Kontakt

Zensus Erhebungsstelle

Tel. 07141 / 144 - 67000
ab 1. August Mo-Fr 10.00 - 14.00 Uhr

Zensus

Landkreis Ludwigsburg
Postfach 760
71606 Ludwigsburg