Sprungziele

Zusammenarbeit auf vielen Ebenen

Landrat Dietmar Allgaier hat sich kürzlich mit Vertreterinnen und Vertretern der Wohlfahrtsverbände zum Austausch getroffen. Themen des Treffens waren unter anderen die Flüchtlingsarbeit im Landkreis und die Sorge der Energie-Armut.

Die Freien Wohlfahrtsverbände waren zum Austausch bei Landrat Dietmar Allgaier (rechts): Alexandra Metzger (Arbeiterwohlfahrt), Martin Strecker (Diakonie), Dr. Dörte Bester (Karlshöhe/Diakonie), Hendrik Rook (Caritas), Heiner Pfrommer, Dezernent für Arbeit, Jugend und Soziales im Landratsamt, sowie Daniela Saramat (PARITÄTischer Wohlfahrtsverband) (v.r.).

In der Flüchtlingssozialarbeit gebe es seit Jahren eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den freien Trägern, stellte der Landrat fest. Über das Förderprogramm „Soforthilfe für Vertriebene aus der Ukraine“ gebe es nun die die Möglichkeit, gemeinsam zusätzliche Mittel zur Beschäftigung weiterer Integrationsmanagerinnen und -manager zu beantragen. Die Unterbringung der geflüchteten Menschen im Kreis bleibe eine wichtige und zentrale Aufgabe. Es werden weiterhin Wohnungen und Unterkünfte benötigt, die gegebenenfalls in den Städten und Gemeinden neu gebaut werden. Weitere Herausforderungen derzeit seien der Abbau der Sprachbarriere und die Integration in den Arbeitsmarkt, während durch den Rechtskreiswechsel ins Jobcenter schnell gute Lösungen gefunden wurden.

Befürchtet wird, dass die steigenden Energiekosten vor allem bei Haushalten mit schmalem Budget zu immensen Schwierigkeiten führen werden. Hier hoffe man auf weitere Regelungen zugunsten einkommensschwacher Familien und Einzelpersonen. Sorge bereite ebenfalls die enormen Kostensteigerungen im Bereich der besonderen Wohnformen und der Seniorenbetreuung.

Info:

Die Liga Baden-Württemberg ist ein Zusammenschluss der elf Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege. Sie setzt sich für die Belange von Menschen ein, die auf Hilfe angewiesen sind. Dabei reicht das Spektrum der Hilfeleistungen von Kindergärten über Behinderteneinrichtungen bis hin zu Schuldnerberatungsstellen und Altenpflegeeinrichtungen.

Auf Kreisebene bilden die ‚Stadt- und Kreisligen‘ funktionale Äquivalente zu den Landesligen. Die Kreisligen erfüllen auf kommunaler Ebene die gleichen Funktionen wie die Landesligen: sie dienen als Plattform zur Abstimmung zwischen den Wohlfahrtsverbänden sowie als Ansprechpartner für die entsprechenden Entscheidungsträger in Fragen der Sozialplanung und Sicherstellung einer hinreichenden Versorgung hilfsbedürftiger Menschen.