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Veranstaltung „Chefin – Barrieren und Brücken“ am 15. Oktober im Ingersheimer Rathaus - Wie sich die Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf meistern lassen

Nur etwa zehn Prozent der Rathäuser und Landratsämter in Deutschland werden von Frauen geführt. Auch in der Privatwirtschaft liegt der Frauenanteil an den obersten Führungspositionen mit etwa 26 Prozent weit unter dem Durchschnitt. Was sind die Ursachen des geringen Frauenanteils in Führungspositionen? Welcher Bedingungen bedarf es, um entsprechend dem Bevölkerungsanteil eine paritätische Besetzung in den Führungsetagen von Frauen und Männern zu erreichen? Wie lassen sich die Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf meistern? Um diese Fragen geht es bei der Veranstaltung „Chefin – Barrieren und Brücken“ am 15. Oktober von 17.00 bis 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Ingersheimer Rathauses (Hindenburgplatz 10). Den Impulsvortrag hält Prof. em. Dr. sc. oec. Uta Meier-Gräwe. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt. Der Eintritt ist frei.

Das Titelblatt des Flyers zur Veranstaltung.

Teilnehmende der Podiumsdiskussion sind Simone Lehnert, Bürgermeisterin der Gemeinde Ingersheim, Prof. em. Dr. sc. Oec. Uta Meier-Gräwe, Bettina Scholz, Kaufmännische Leiterin der Scholz GmbH in Freiberg am Neckar, Dr. Christian Sußner, Leiter des Dezernats Umwelt, Technik, Bauen beim Landratsamt Ludwigsburg, und Kerstin Wulle, Hausdirektorin des Pflegeheims „Karl-Ehmer-Stift“ und der WohnenPLUS-Residenz in Ingersheim. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Dr. Claudia Mocek, Redaktionsleiterin der Bietigheimer Zeitung.

Professorin em. Dr. sc. oec. Uta Meier-Gräwe vertritt die sogenannte „Care-zentrierte Ökonomie“. Zentral ist hierbei die Forderung, Care- beziehungsweise Sorgearbeit als Grundlage für das gesamte wirtschaftliche Handeln zu definieren. Sie fordert, die Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit nicht mehr als Privatangelegenheit zu betrachten, sondern Rahmenbedingungen herzustellen, die es ermöglichen, Erwerbs- und Sorgearbeit ohne Überforderung leisten zu können.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Zur Teilnahme vor Ort oder online unter Nennung des vollständigen Namens per E-Mail an rathaus[at]ingersheim.de oder telefonisch unter 07142 974511 wird um Anmeldung gebeten. Veranstalterin ist die Gemeinde Ingersheim in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Ludwigsburg. Die Veranstaltung findet im Rahmen der landesweiten Frauenwirtschaftstage 2021 statt. Informationen zu den Frauenwirtschaftstagen finden Interessierte im Internet unter www.frauenwirtschaftstage.de und zur Veranstaltung unter www.ingersheim.de.