Sprungziele

Elektromobilität auf gutem Weg

Der Landkreis hat seinen Fuhrpark teilweise auf E-Mobilität umgestellt. Aus den Händen von Staatssekretär Steffen Bilger hat Landrat Dietmar Allgaier nun Förderbescheide in Höhe von fast einer Million Euro erhalten.

Der Landkreis Ludwigsburg ist seinem Ziel der Klimaneutralität bis 2035 einen großen Schritt näher gekommen: Die Umstellung des kreiseigenen Fuhrparks auf Elektromobilität mit insgesamt 19 rein elektrisch betriebenen Nissan Leaf, neun Toyota Prius Hybrid und drei Nissan Elektro-Vans hat seit Februar rund 10,7 Tonnen CO2 eingespart.

Die Umstellung wurde aus drei Förderprogrammen des Bundes für E-Mobilität mit insgesamt 984.281 Euro bezuschusst. Staatssekretär Steffen Bilger überreichte nun bei einem Besuch in Ludwigsburg die Förderurkunden. Landrat Dietmar Allgaier freute sich über die großzügige Förderung. Das Landratsamt habe schon hat 2019 damit begonnen, seinen Fuhrpark über verschiedene Förderprogramme auf E-Mobilität umzustellen und die benötigte Ladeinfrastruktur bereit zu stellen. Die neuen E-Fahrzeuge werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geschätzt und gerne für Dienstfahrten im Landkreis genutzt, berichtete Allgaier.

Der Staatssekretär zeigte sich beeindruckt, dass die E-Autos mit einer Reichweite von bis zu 270 Kilometern vorwiegend mit eigenem Ökostrom von der PV-Anlage auf dem Dach des Kreishauses „betankt“ werden. Die Kreisverwaltung gehe mit gutem Beispiel voran und beteilige sich aktiv an einer nachhaltigen Mobilität Landkreis Ludwigsburg, war sich Bilger mit dem Landrat einig.

Gegenüber 1990 habe der Landkreis bereits 65 Prozent seiner CO2-Emissionen eingespart, führte Allgaier weiter aus. Der Landkreis beteiligt sich beim Projekt E-Mobilität mit einem Eigenanteil von 360.325 Euro.

Für das Projekt E-Mobilität wurden Anträge für drei Fördertöpfe des Bundes positiv beschieden:

  • Das „Sofortprogramm Saubere Luft“ des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) hat 20 Elektro-Fahrzeuge und 20 E-Ladestationen bezuschusst.
  • Den Aufbau der Ladeinfrastruktur im Kreishaus und in den Außenstellen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) gefördert.
  • Über die Kommunalrichtlinie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) wurden neun Plug-In Hybrid-Fahrzeuge, zwei Elektrofahrzeuge und drei Ladeboxen gefördert.