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Erster EU-Azubi Gipfel im Kreishaus

"Es ist wichtig, dass unsere jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der EU überzeugt sind", betonte Landrat Dr. Rainer Haas zu Beginn des ersten EU-Azubi-Gipfels im Kreishaus. Ziel des Planspiels: Wer die Strukturen der EU kennt, interessiert und beteiligt sich eher.

LUDWIGSBURG. Über 60 Auszubildende der Städte und Gemeinden aus dem Landkreis Ludwigsburg und des Landratsamts Ludwigsburg haben am 6.03. am ersten EU-Azubi- Gipfel im Kreishaus teilgenommen. Die Auszubildenden befassten sich in einem Planspiel mit dem Thema der EU-Erweiterungspolitik und schlüpften für einen Tag in die Rolle von EU-Abgeordneten, EU-Kommissionsmitarbeitern und Vertretern der potenziellen Mitgliedsstaaten. Organisiert wurde das Planspiel vom Landratsamt Ludwigsburg in Zusammenarbeit mit dem Civic-Institut für internationale Bildung und der Landeszentrale für politische Bildung in Baden-Württemberg.

Konkret ging es beim Planspiel darum, den Beitritt eines potenziellen Mitgliedsstaats zur Europäischen Union durchzuspielen. Die Auszubildenden konnten in verschiedenen Sitzungen erleben, was es heißt, unterschiedliche politische Positionen zu vertreten, Kompromisse zu finden und über kontroverse Themen auf europäischer Ebene abzustimmen. So lernten die Auszubildenden beim Planspiel nicht nur die Grundlagen und Abläufe auf europäischer Ebene kennen, sondern befassten sich gleichzeitig auch mit den Grundwerten und den Fragen der Integrationstiefe der EU. Zum Schluss wurde über das potenzielle Beitrittsabkommen abgestimmt. 

Landrat Dr. Rainer Haas freut sich über die große Resonanz, da es ihm ein besonderes Anliegen ist, dass „unsere jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der EU überzeugt sind.“ Daher freut er sich besonders, dass der erste EU-Azubi Gipfel im Kreishaus stattfindet. Er wünscht sich, dass die Auszubildenden nach dem Planspiel überzeugt sind, „dass wir Europa brauchen.“ Das Thema der EU-Erweiterung und Integration, mit dem sich die Teilnehmer beim EU-Azubi-Gipfel befassten, zeige, so Landrat Dr. Rainer Haas, wie wichtig die Diskussion über ein „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ sei.  Es sei höchste Zeit, dass die EU- Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass es in Europa voran gehe und man dort nicht nur rede und verhandle.