Pressemitteilung
Neuer Bürgermeister Ralf Zimmermann am Mittwochabend ins Amt eingesetzt
Landrat Dr. Rainer Haas: Es spricht alles dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger eine gute Wahl getroffen haben
Der neue Großbottwarer Bürgermeister Ralf Zimmermann ist am Mittwochabend in sein Amt eingesetzt worden. Er hatte sich bereits im ersten Urnengang mit rund 53 Prozent der Stimmen gegen drei Mitbewerber durchgesetzt. "Es spricht alles dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger eine gute Wahl getroffen haben. Durch Ihre Tätigkeiten als Hauptamtsleiter und Ihre kommunalpolitische Erfahrung bringen Sie die richtigen Voraussetzungen für die Aufgabe als Chef einer Stadtverwaltung mit. Das ist gut so, denn Ihr Vorgänger Rainer Gerhäusser hat die Messlatte hoch gelegt", sagte Landrat Dr. Rainer Haas zu Zimmermann.
Der Chef der Kreisverwaltung erinnerte daran, dass ein Bürgermeister das Gemeinwohl mehren soll und dafür Sachkenntnis, Entscheidungskraft, sicheres Urteilsvermögen, Weitblick und strategisches Denken benötigt. "Mit aktiver Mitarbeit und bürgerschaftlicher Beteiligung Ihrer Einwohner werden Sie Ihre Ziele erreichen können. Denn erst ein Miteinander von Bürgern und Verwaltung führt zu tragfähigen Lösungen", gab Haas dem neuen Bürgermeister mit auf den Weg. Der 28-Jährige habe in dieser Hinsicht mit seinem Wahlversprechen "dynamisch, kompetent, offen, unabhängig" gute Vorsätze gefasst. Passend dazu zitierte Haas den früheren amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy: "Wenn wir uneins sind, gibt es wenig, was wir können. Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können."
Landrat Haas prophezeite, dass die Handlungsspielräume für Kommunen künftig enger werden. Das konjunkturelle Tal sei noch nicht durchschritten. Wie es weitergehe, werde sich wohl erst in der Jahresmitte zeigen. "Sie stehen damit vor der schwierigen Aufgabe, mit wenig Geld Stagnation verhindern zu müssen", stellte der Landrat fest. Er wünschte dem neuen Stadtoberhaupt dafür "Energie, Standfestigkeit, Mut, Ideenreichtum und stets eine glückliche Hand". Das Vertrauen, das die Bürgerinnen und Bürger Zimmermann geschenkt hätten, sei das Arbeitskapital für die nächsten acht Jahre. Zimmermann habe Glück, Bürgermeister der Großbottwarer zu sein, weil schon in der Oberamtsbeschreibung von 1866 stehe: "Die Einwohner, welche insbesondere Feldbau, Weinbau und Viehzucht treiben, sind äußerst fleißig und genügsam. Der Weinbau, welcher eine Haupterwerbsquelle der Einwohner bildet, ist bedeutend und liefert ein sehr gutes Erzeugnis, das wegen seiner Haltbarkeit und Milde gesucht ist."
