Pressemitteilung
Landratsamt-Fachbereich Straßen zieht Winter-Zwischenbilanz:
Höhere Ausgaben für den Winterdienst und größere Straßenschäden als in den Vorjahren
Wie viel Streusalz haben die Straßenmeistereien des Landkreises in diesem Winter bereits verbraucht? Wie viel Geld hat der Winterdienst den Landkreis bis jetzt gekostet? Wie groß sind die Straßenschäden? Die Winter-Zwischenbilanz des Landratsamt-Fachbereichs Straßen zum 31. Januar zeigt, dass der aktuelle Winter im Vergleich zu seinen Vorgängern einen deutlich größeren Streu-, Räum- und Unterhaltungsaufwand nötig macht.
Die Landkreis-Straßenmeistereien Ludwigsburg, Besigheim und Vaihingen haben bis Ende Januar bereits fast 6.000 Tonnen Salz benötigt – fast doppelt so viel wie im gesamten – durchschnittlichen – Winter 2008/2009. Weitere 1.800 Tonnen zum Auffüllen der Vorräte sind bestellt, aber noch nicht geliefert worden. Die drei Straßenmeistereien sind zuständig für den Betrieb – inklusive Winterdienst – und die Unterhaltung des rund 680 Kilometer langen klassifizierten Straßennetzes, bestehend aus Bundes-, Landes- und Kreisstraßen.
Für Streusalz und für Fremdunternehmen, die den Winterdienst der Straßenmeistereien unterstützen, hat der Landkreis in diesem Winter bereits rund 700.000 Euro ausgegeben. Nicht enthalten sind darin die Lohn- und Gerätekosten für bisher rund 15.000 geleistete Winterdienst-Arbeitsstunden.
"Das Geld, das wir jetzt für den Winterdienst zusätzlich ausgeben müssen, fehlt uns bei der Sanierung der Straßen", stellt Landrat Dr. Rainer Haas fest. Selbstverständlich werde man im Frühjahr dennoch die Reparatur der Straßen in Angriff nehmen: Schon jetzt stehe fest, dass Frost, Schnee und Tauwasser in diesem Winter überdurchschnittlich große Schäden an den Straßen im gesamten Landkreis verursacht hätten.
