GT 323 - Bereich Kfz-Zulassung

Info der Zulassungsbehörde

Änderung zum 01.10.2017

Kombination Oldtimerkennzeichen und Saisonkennzeichen künftig möglich

Ab 01.10.2017 können Oldtimer-Halter für ihr Fahrzeug ein H-Kennzeichen (siehe H-Kennzeichen) inklusive Saisonkennzeichen beantragen und so von reduzierter Kfz-Steuer sowie anteiligen Versicherungsprämien profitieren.

Eine Kombination von roten 07er-Kennzeichen und Saisonkennzeichen ist weiterhin nicht zulässig.

Internetbasierte Wiederzulassung eines Fahrzeugs (i-Kfz Stufe 2)

Ab 01.10.2017 können Halter ihr Fahrzeug nicht nur online abmelden (seit 01.01.2015), sondern auch von zu Hause aus bequem online wieder zulassen. Und so funktioniert es:

  • Das Fahrzeug ist außer Betrieb gesetzt.
  • Es liegt eine gültige Reservierung des Kennzeichens für die Wiederzulassung vor.

Die antragstellende Person

  • ist eine natürliche Person, bisherige Halterin des Fahrzeugs und verfügt über ein Konto für den Einzug der Kfz-Steuer,
  • hat ihren Wohnsitz im selben Zulassungsbezirk, in dem die Außerbetriebsetzung stattgefunden hat (und zuvor hat kein Umzug in einen anderen Zulassungsbezirk stattgefunden),
  • besitzt einen Personalausweis mit Online-Funktion oder elektronischen Aufenthaltstitel (eAT) mit aktivierter Online-Ausweisfunktion (eID) und
  • verfügt über die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) mit bei Außerbetriebsetzung freigelegtem Sicherheitscode (ab 01.01.2015).

Ablauf:

  • Identität mittels des Personalausweises mit Online-Funktion oder des elektronischen Aufenthaltstitels (eAT) auf der Webseite des kommunalen oder Landesportals nachweisen.
  • Die für die Wiederzulassung notwendigen Daten in die Antragsmaske des Portals eingeben:
    • Sicherheitscode auf der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein),
    • Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) des Fahrzeugs,
    • VB-Nummer der Versicherung zum Nachweis der Kfz-Haftpflichtversicherung,
    • Bankdaten für die SEPA-Lastschriftverfahren (Kfz-Steuer, Infrastrukturabgabe),
    • ggf. HU / SP-Expresscode und
    • reserviertes Kennzeichen.
  • Gebühr mittels ePayment-System (z. B. via Kreditkarte) bezahlen.
  • Zulassungsantrag bestätigen und an die zuständige Zulassungsbehörde übermitteln.
  • Die Zulassungsbehörde prüft und bearbeitet den Antrag.
  • Sie erhalten die Zulassungsunterlagen sowie die Stempelplakettenträger zum Aufkleben auf das Kennzeichen per Post zugeschickt.
  • Sie kleben die Plakettenträger auf die Kennzeichenschilder auf.

Änderung zum 01.01.2015

Kennzeichenmitnahme

Ab 01.01.2015 wurde die Pflicht zur Umkennzeichnung bei Wohnsitzwechsel des Fahrzeughalters in einen anderen Zulassungsbereich aufgehoben. Somit können Fahrzeughalter bei einem Wohnsitzwechsel innerhalb des Bundesgebietes entscheiden, ob sie das bisherige Kennzeichen weiter führen (siehe Berichtigung der Fahrzeugpapiere) oder sich ein neues zuteilen lassen wollen (siehe Zulassung). Dies gilt jedoch nur, wenn das Fahrzeug nicht zuvor außer Betrieb gesetzt war bzw. kein Wechsel in der Person als Halter stattfindet.

Die Pflicht zur Meldung des Wohnsitzwechsels bei der Zulassungsbehörde bleibt bestehen.

Internetbasierte Fahrzeugabmeldung (i-Kfz)

Ab 01.01.2015 können Fahrzeuge per online von zu Hause am PC abgemeldet werden. Und so funktioniert es:

  • Fahrzeuge, die ab dem 01.01.2015 neu- bzw. wiederzugelassen werden, haben neue Stempelplaketten und eine Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) mit verstecktem Sicherheitscode,
  • Sicherheitscode auf der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) freilegen (darunter wird ein Sicherheitscode sichtbar),
  • Verdeckung der Siegelplakette(n) des / der Kennzeichen(s) abziehen (darunter wird jeweils ein Sicherheitscode sichtbar),
  • Sicherheitscode abschreiben oder als QR-Code einscannen,
  • Identität mittels des neuen Personalausweises (nPA) oder des elektronischen Aufenthaltstitels (eAT) mit freigeschalteter Online-Ausweisfunktion (eID-Funktion) - Kartenlesegerät notwendig,
  • Eingabe des Fahrzeugkennzeichens, Eingabe des / der Sicherheitscode(s) auf dem Formular des Portals,
  • Bezahlung der Gebühr mittels ePayment-System.
  • das Fahrzeug ist nach Übermittlung der Daten an die zuständige Zulassungsbehörde (wird über das Kennzeichen ermittelt) mit dem Datum der Bearbeitung in der Zulassungsbehörde abgemeldet,
  • die Zustellung des Bescheides über die Außerbetriebsetzung erfolgt postalisch.

Änderung zum 01.04.2015:

Neue Regelung zur Ausgabe von Kurzzeitkennzeichen

Kurzzeitkennzeichen werden ab 1. April 2015 nur noch unter bestimmten Voraussetzungen von den Zulassungsbehörden ausgegeben. Dadurch sollen die missbräuchliche Verwendung von Kurzzeitkennzeichen verhindert und die Verkehrssicherheit erhöht werden. Unter anderem muss bei der Ausgabe des Kennzeichens der Zulassungsbehörde das Fahrzeug bekannt sein und eine gültige Hauptuntersuchung sowie – soweit vorgeschrieben – eine gültige Sicherheitsprüfung nachgewiesen werden. Auf diese Weise möchte man verhindern, dass verkehrsunsichere Fahrzeuge mit Kurzzeitkennzeichen in Betrieb genommen werden.

Ein Fahrzeug darf, wenn es nicht zugelassen ist, mit eimem Kurzzeitkennzeichen längstens bis zu fünf Tage ab der Zuteilung für Probe- oder Überführungsfahrten unter den im Fahrzeugschein eingetragenen Beschränkungen in Betrieb gesetzt werden. Ein Kurzzeitkennzeichen wird nach der neuen Regelung einem konkreten Fahrzeug zugeteilt, wenn dieses Fahrzeug eine gültige Betriebserlaubnis hat und das Fahrzeug versichert ist. Dadurch kann das Kurzzeitkennzeichen nicht mehr an einem anderen Fahrzeug verwendet werden. Der Antrag ist bei der Zulassungsbehörde des Wohnortes oder bei der Zulassungsbehörde des Fahrzeugstandortes zu stellen.

Fahrten ohne Hauptuntersuchung sind auch nach der neuen Regelung möglich, jedoch nur bis zu einer Prüfstelle im Zulassungsbezirk. Ist das Fahrzeug danach nicht mangelfrei, dürfen neben Fahrten zur Untersuchungsstelle und zurück auch Fahrten zur unmittelbaren Reparatur in der nächstgelegenen geeigneten Einrichtung gemacht werden, sofern das Fahrzeug nicht als verkehrsunsicher eingestuft wird. Diese Fahrten dürfen im Zulassungsbezirk oder einem angrenzenden Zulassungsbezirk stattfinden. Außerdem sind Fahrten bis zur nächsten Prüfstelle in dem Zulassungsbezirk oder einem angrenzenden Zulassungsbezirk zur Erlangung einer neuen Betriebserlaubnis zulässig.   

Änderung zum 01.10.2015

Das E-Kennzeichen ist da

Ab sofort können Halter von Elektrofahrzeugen ein E-Kennzeichen beantragen. Das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) legt fest, welchen Fahrzeugen das E-Kennzeichen zugeteilt werden darf, um die dadurch erlangenden Bevorrechtigungen z.B. Parkerleichterung in Anspruch nehmen zu können. Die Ausgestaltung des Kennzeichens erfolgt analog zum sogenannten H-Kennzeichen (Oldtimerkennzeichen) und kann mit Saisonkennzeichen, Wechselkennzeichen und grünen Kennzeichen kombiniert werden.

Folgende Fahrzeuge der Klassen M1, N1, N2, L3e, L4e, L5e und L7e kommen für das E-Kennzeichen in Frage. Hierbei erfolgt  die Identifizierung anhand der Angabe der Kraftstoffart/Energiequelle in Feld 10 der Zulassungsbescheinigung Teil I. Im Einzelnen sind dies: reine Batterie-Elektrofahrzeuge sowie von außen aufladbare Hybrid-Elektrofahrzeuge (Plug-In) und Brennstoffzellenfahrzeuge.

Mit Antrag auf Zuteilung des E-Kennzeichens sind die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) und Teil II (Fahrzeugbrief) sowie das Kennzeichen vorzulegen. In vielen Fällen ist auch die Vorlage der EG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier) erforderlich. Bei manchen Fahrzeugen ist eine eindeutige Zuordnung durch die Zulassungsbehörde nicht möglich, weshalb ein entsprechender Nachweis erbracht werden muss. Dieser Nachweis kann entweder ein Gutachten einer Prüforganisation oder eine Herstellerbescheinigung sein.

Fahrzeuge aus anderen Staaten können die Zuteilung einer „E-Plakette“ beantragen, wobei die Voraussetzungen durch die Vorlage von Zulassungsbescheinigung Teil I, EG-Übereinstimmungsbescheinigung oder sonstige geeignete Nachweise zu erbringen sind. Die Plakette ist gut sichtbar am Heck des Fahrzeugs anzubringen. Das E-Kennzeichen und die „E-Plakette“ können in allen Zulassungsbehörden des Landkreises beantragt werden: Ludwigsburg, Vaihingen und Gerlingen.

Die Gebühr bei Umwandlung eines bestehenden Kennzeichens des Landkreis Ludwigsburg in ein E-Kennzeichen liegt je nach Vorgang bei 27,80 € bis 49,50 €. So ist z.B. eine Umkennzeichnung erforderlich, wenn die mögliche Anzahl der Stellen auf dem Kennzeichen durch das zusätzliche „E“ erschöpft ist. Bei der Neuzuteilung eines Kennzeichens entstehen für ein E-Kennzeichen keine zusätzliche Kosten. Die „E-Plakette“ kostet 11,00 €.

Nähere Auskünfte erteilt Ihre Zulassungsbehörde.  

 

 

 

 

Aufgaben

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geschäftsteils Kfz-Zulassung und Führerschein im Bereich der Kfz-Zulassung erledigen alle im Zusammenhang mit der Zulassung Ihres Fahrzeugs anfallenden Aufgaben:

Kontakt

Anschrift:
Hindenburgstraße 40
71638 Ludwigsburg

Info-Schalter
Tel. 07141 144-2066
e-Mail: KFZ.ZULASSUNG(at)landkreis-ludwigsburg.de

Geschäftsteilleiter:
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Tel. 07141 144-42091
Fax  07141 144-388
e-Mail: albrecht.nesper(at)landkreis-ludwigsburg.de

Stellvertretender Geschäftsteilleiter - Bereich Kfz-Zulassung:
Micha Rüger
Tel. 07141 144-42085
Fax 071 41 144-388
e-Mail: micha.rueger(at)landkreis-ludwigsburg.de

Öffnungszeiten der Hauptstelle Ludwigsburg

Öffnungszeiten
WochentagZeiten
Montag 07.30 - 15.00 Uhr
Donnerstag

(Annahmeschluß

07.30 - 19.00 Uhr

18.30 Uhr)

Dienstag, Mittwoch und Freitag07.30 - 12.00 Uhr

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