Geothermie im Landkreis Ludwigsburg

Erdwärmesonden dringen tief in den Untergrund ein, durchstoßen verschiedene Erdschichten und tauchen ins Grundwasser ein. In Wasserschutzgebieten sind sie i.d.R. nicht zulässig. Für die Bohrung zur Herstellung einer Erdwärmesonde ist daher eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich. Bohrungen mit einer Tiefe von mehr als 100 m bedürfen außerdem der Zulassung durch das Landesbergamt.
Die neu eingeführten "Leitlinien zur Qualitätssicherung" des Umweltministeriums vom 01.10.2011 regeln die Vorgehensweise bei der Zulassung der Sondenbohrungen. So z.B. wird ab sofort die Baufreigabe von uns erst dann erteilt, wenn eine hochwertige Qualifikation des Bohrgeräteführers vorliegt und vom Bauherrn ein unabhängiger externer Sachverständiger mit der Bohrüberwachung beauftragt wurde. Auch müssen, zusätzlich zur Haftpflichtversicherung, sog. verschuldensunabhängige Versicherungen (Deckungssumme mind. 1 Mio €) sowie Zusatzversicherungen (Arteserversicherung) abgeschlossen werden.

Wichtige Informationen zu dem Thema Erdwärmesonden erhalten Sie zudem auf der Homepage des:

- Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg 
- Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau

Den Leitfaden zur Nutzung von Erdwärme mit Erdwärmesonden können Sie hier abrufen:Nutzung von Erdwärmesonden (pdf, 28 S)

Ansprechpartner

- bei fachtechnischen Fragen (GT 221 Umwelttechnik)

- bei rechtlichen Fragen (GT 222 Umweltrecht)

Eine Karte mit der Gebietsaufteilung der Ansprechpartner für Geothermie (GT 221 Umwelttechnik) finden Sie hier.