Luftqualitätsverordnung Baumaschinen

Die Verordnung der Landesregierung zur Verbesserung der Luftqualität in Gebieten mit hoher Luftschadstoffbelastung (Luftqualitätsverordnung Baumaschinen) ist am 30. Dezember 2015 in Kraft getreten. Sie trägt dazu bei, die Immissionsgrenzwerte für Feinstaub PM 10 aus der Luftqualitätsrichtlinie der EU in Baden-Württemberg einzuhalten und die Bürgerinnen und Bürger besser vor hohen Feinstaubbelastungen zu schützen.

PM steht für Particulate Matter und heißt auf deutsch Feinstaub. Feinstaub mit einer Körnchengröße bis 10 Mikrometer wird als PM 10 und mit einer Größe bis 2,5 Mikrometer als PM 2,5 bezeichnet.

Erste verbindliche Betriebsanforderungen zur Reduzierung der Feinstaub PM 10-Emissionen müssen Baumaschinen ab dem 1. Januar 2017 einhalten, wenn sie auf Baustellen in bestimmten Gemeindegebieten im Geltungsbereich eines Luftreinhalteplans, in denen eine Überschreitung oder die Gefahr einer Überschreitung des Grenzwertes von Feinstaub PM 10 gegeben ist. Zu diesen Gemeinden zählen Ludwigsburg, Markgröningen, Reutlingen, Stuttgart und Tübingen. Die Verordnung gilt für alle Baustellen in den genannten Gebieten (einschließlich Landschafts- und Gartenbau), die nach Inkrafttreten dieser Verordnung eingerichtet oder begonnen werden.

 

Für etwaige Ausnahmen von dieser Verordnung nutzen Sie bitte unser Antragsformular.

 

Weiterführende Informationen erhalten sie unter folgenden Links:

 

Luftqualitätsverordnung Baumaschinen