Umwelt

Allgemeines

See

Wasser, Boden und Luft sind unverzichtbare Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen. Der Mensch nutzt diese Lebensgrundlagen für vielfältige Aktivitäten. Er erzeugt daraus Trinkwasser und sonstige Nahrungsmittel, leitet gereinigtes Abwasser in Flüsse und Bäche, erschließt neue Baugebiete, bringt seinen Abfall auf Boden auf und vieles mehr.

Im Spannungsfeld zwischen Nutzung/Benutzung und Erhaltung/Verbesserung ist ein effektiver Schutz von Wasser, Boden und Natur erforderlich, der einen Ausgleich der konkurrierenden Nutzungen erfordert.

Der Fachbereich Umwelt befasst sich überwiegend mit staatlichen Aufgaben, die einen Flächen- oder Umweltbezug haben. Dazu gehören Themen wie Wasser, Naturschutz, Bodenschutz, Abfall und Klimaschutz. Der Fachbereich Umwelt gliedert sich in die Geschäftsteile

Ein Organigramm des Fachbereiches finden sie hier:

 

Klimaschutz

Den gefährlichen Klimawandel zu verhindern gilt als eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Die CO2-Emissionen, die wir alle verursachen, und die allmähliche Erwärmung unserer Erde werden, wenn wir nichts dagegen unternehmen, zu katastrophalen Folgen für Klima, Mensch und Umwelt führen.

Der Kreistag beschloss deshalb Ende 2015 sein Kreisklimaschutzkonzept und möchte damit seinen Beitrag dazu leisten, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Das Kreisklimaschutz­konzept hat drei Ziele: Zunächst sollen die Möglichkeit zur Emissionsminderung im Landkreis ermittelt und mit innovativen Projekten die CO2-Emissionen gesenkt und vermieden werden. Darüber hinaus soll ein realistischer und umsetzbarer Maßnahmenkatalog die Grundlage für das Einwerben von Fördermitteln werden. Nicht zuletzt strebt der Landkreis an, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Dabei bedeutet „Klimaneutral“, die CO2-Emissionen werden pro Landkreis-Einwohner und Jahr auf unter zwei Tonnen begrenzt, um das zentrale Klima­schutzziel „Höchstens zwei Grad Erderwärmung“ zu erreichen.

Die Umsetzung des Kreisklimaschutzkonzeptes steuert und begleitet seit dem 15. Febr. 2017 unser Klimaschutzmanager.

Ihr Ansprechpartner:
Dennis Fricken, Kreisklimaschutzmanager
Tel. 07141 / 144 – 2622
dennis.fricken(at)landkreis-ludwigsburg.de

 

Rechtsgrundlagen

In Artikel 20 a des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ist der Schutz von natürlichen Lebensgrundlagen verfassungsrechtlich verankert.

Das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) des Bundes, das Wassergesetz (WG) für Baden-Württemberg, das Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG) und das Naturschutzgesetz konkretisieren diesen Verfassungsauftrag.

Aufgaben und Ansprechpartner

Die Mitarbeiter des Fachbereichs Umwelt sorgen dafür, dass eine zielbewusste Ordnung der menschlichen Einwirkungen auf die oberirdischen und unterirdischen Gewässer sowie auf den Boden und die Natur erfolgt und eine geordnete Abfallbeseitigung durchgeführt wird.

Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union

Mit der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), die die EU im Jahr 2000 verabschiedete, soll bis zum Jahr 2015 für alle Gewässer in Europa ein guter Zustand erreicht werden. Dies umfasst sowohl den guten chemischen Zustand von Flüssen, Seen und Grundwasser als auch den guten ökologischen Zustand.

Weitere aktuelle Informationen können Sie unter http://www.wrrl.baden-wuerttemberg.de/ abrufen.

Potentialstudie zur Wasserkraftnutzung

Im Rahmen einer vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Potenzialstudie wurden die Ausbaupotenziale bereits bestehender und genutzter Wasserkraftanlagen (bis 1.000 kW) sowie die Neubaupotenziale an nicht genutzen Querbauwerken im Einzugsgebiet des Neckars untersucht. Nähere Informationen zu dieser Potenzialstudie "Ausbaupotenziale der kleinen Wasserkraft im Einzugsgebiet des Neckars" finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg unter http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/77833/ .

Die Studie ersetzt nicht die für Bau, den Betrieb, die Erweiterung oder die Änderung von Wasserkraftanlagen erforderliche wasserrechtliche Zulassung. Zuständig für Wasserkraftanlagen mit einer Leistung bis 1.000 kW ist die untere Wasserbehörde des Landratsamtes. Im Wasserrechtsverfahren wird geprüft, ob das entsprechende Vorhaben zugelassen werden kann und welchen (ökologischen) Anforderungen es unterliegt. Welches Zulassungsverfahren in Betracht kommt, ist im Einzelfall abhängig von der Art des Vorhabens und der Intensität des Eingriffes.
Wir empfehlen deshalb eine Vorabstimmung des Vorhabens.

Weitere Informationen

Landesweite Umweltinformationen erhalten sie über das Portal Umwelt Baden-Württemberg.

Allgemeine Informationen zu Umweltdaten der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) erhalten Sie hier.

Das Land betreibt zahlreiche Messnetze für umweltrelevante Daten. Diese tagesaktuellen Messwerte können Sie hier abrufen.