Wegweiser für behinderte Menschen
Allgemeine Informationen
Menschen mit Behinderungen brauchen den Schutz und die Solidarität in der Gesellschaft. Dabei ist es wichtig, die Selbstbestimmung und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu fördern und damit dem grundgesetzlich verankerten Benachteilungsverbot behinderter Menschen Geltung zu verschaffen. Verbände, Selbsthilfeorganisationen und Behörden stehen hier unterstützend und helfend zur Seite.
Dieser Wegweiser soll Ihnen Hinweise auf vorhandene Einrichtungen und Kontaktstellen geben, die Sie im Leben und mit Ihrem Handicap unterstützen können.
Die Einrichtungen für psychisch kranke Menschen finden Sie im Wegweiser für psychisch kranke Menschen.
Persönliche Beratung erhalten Sie im Landratsamt für Fragen
- rund um die Eingliederungshilfe beim Sozialdienst EMiL, "Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung im Landkreis Ludwigsburg"
- rund um das Schwerbehindertenrecht und Versorgungsangelegenheiten beim Versorgungsamt
- rund um das Thema "Gesetzliche Betreuung" bei der Betreuungsbehörde
- rund um Hilfen für psychisch kranke Menschen beim Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes im Landkreis Ludwigsburg
- bei weiteren Beratungsstellen und Einrichtungen.
Allgemeine Informationen finden Sie auch in den Internetpräsentationen von Land und Bund.
Das Sozialministerium Baden-Württemberg bietet Informationen und verschiedene Nachschlagewerke, so auch den Wegweiser "Einrichtungen für Behinderte in Baden-Württemberg", der transparent und übersichtlich die Einrichtungen zur Rehabilitation behinderter Menschen in Baden-Württemberg auflistet. Er kann auch als Broschüre angefordert werden beim
Sozialministerium Baden-Württemberg
Postfach 103443
70029 Stuttgart
Tel. 0711/123-0
Ebenso stellt das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Belange der Behinderten umfangreiches Informationsmaterial online und als Broschüren zur Verfügung.
Eine reichhaltige Linksammlung für, von und über behinderte Menschen finden Sie bei der Aktion Mensch (Stichwort "Behinderte im Internet").
Ihre E-Mail-Nachricht ist erwünscht, sollten Sie eine Einrichtung vermissen bzw. Adressen und Telefonnummern nicht mehr aktuell sein. Im Interesse aller Betroffenen bitten wir um Ihren kurzen Hinweis.
Ansprechpartner für Menschen mit Behinderung (Behindertenbeauftragter)
Im Landratsamt Ludwigsburg wurde mit der Benennung eines Ansprechpartners für behinderte Menschen eine Anlaufstelle für ratsuchende Bürger geschaffen. Behinderte Menschen werden bei speziellen Fragestellungen beraten und an die richtigen und zuständigen Ansprechpartner weitergeleitet.
Wenden Sie sich bitte an:
Rolf Hahnenkratt
Sozial- und Jugendhilfe
Hindenburgstraße 30
Zimmer 308
Telefon 07141 / 1 44 - 53 08
Telefax 07141 / 1 44 - 22 15
Email: rolf.hahnenkratt(at)landkreis-ludwigsburg.de
Freizeitangebote für behinderte Menschen
Grundsätzlich sind viele Freizeiteinrichtungen und Vereine offen für Menschen mit Behinderung. Dort bietet sich die Möglichkeit der Teilhabe von behinderten und nichtbehinderten Menschen in der Gemeinde – im gemeinsamen, gesellschaftlichen Umfeld.
Manchmal wünschen sich behinderte Menschen auch, sich mit Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation zu treffen und gemeinsam Freizeit zu verbringen. Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sportvereine u.a. haben dazu unterschiedliche Angebote:
| Einrichtung | Kontakt | Angebot |
|---|---|---|
| Behindertenheim Markgröningen | FreizeitangeboteFrau GutbrodAsperger Str. 5171706 MarkgröningenTel.: 07145 / 91 - 25 28 | Veranstaltungen und Kurse, z.T. in Kooperation mit der VHS |
| Deutsches RotesKreuz | Deutsches Rotes KreuzKreisverband Ludwigsburg e.V.Alt-Württemberg-Allee 4171638 LudwigsburgTel. 07141 / 1 21 - 2 62 | Veranstaltungen, Ausflüge und Reisen |
| Gemeinsam e.V. | Gemeinsam e.V., G.EssigEinsteinstr. 1271691 Freiberg/N.Tel. 07141 / 27 03 48Fax. 07141 / 38 83 68Email: info(at)gemeinsam-ev.de | Zusammenschluss von und für Menschen mit einer Körper- und/oderMehrfachbehinderung |
| LebenshilfeLudwigsburg e.V. | Freizeiteinrichtung der Lebenshilfe Ludwigsburg e.V.mit familienunterstützendem DienstBrenzstr. 2371636 LudwigsburgTel. 07141 / 92 78 31Fax. 07141 / 2 99 99 12Email: treffpunkt.lebenshilfe(at)web.de | Freizeitangebote und Kurse für Menschen mit einer geistigen Behinderung (wöchentliche Angebote, Einzelveranstaltungen, Ausflüge oder Freizeiten) |
| Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker e.V. | Lebenshilfe für Menschen mit BehinderungVaihingen-Mühlacker e.V.Müchlackerstr. 14175417 MühlackerTel. 07041 / 95 42 - 0Fax. 07041 / 95 42 - 40Email: info(at)lebenshilfe-vaihingen-muehlacker.de | Freizeitclub, Kurse, Wochenend- und Urlaubsreisen |
| Lebenshilfe Leonberg e.V. | Begegnungs- und Bildungsstätte der Lebenshilfe Leonberg e.V.Böblinger Straße 19/171229 LeonbergTel. 07152 / 9 75 22 00Email: Willkommen(at)Lebenshilfe-Leonberg.de | Freizeitangebote und Kurse für Menschen mit einer geistigen Behinderung (wöchentliche Angebote, Einzelveranstaltungen, Ausflüge oder Freizeiten) |
| Versehrtensportgemeinschaft Ludwigsburg | Auf der Schanz 3471640 LudwigsburgTel. 07141 / 8 11 61 | |
| BehindertensportRollstuhlsport LudwigsburgRollstuhlsport Ludwigsburg 2 | unterschiedliche Angebote in den Gemeinden |
Familienentlastende Dienste
Familienentlastende Dienste unterstützen Eltern und andere Angehörige in der Betreuung von Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen mit Behinderungen. Sie bieten attraktive Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung, organisieren Pflege und Betreuung an Wochenenden oder in Freizeiten, oder unterstützen stundenweise zu Hause. Näheres entnehmen Sie den Angeboten der einzelnen Träger.
| Träger | Kontakt |
|---|---|
| Deutsches RotesKreuz | Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Ludwigsburg e.V.Alt-Württemberg-Allee 4171638 LudwigsburgTel. 07141 / 1 21 - 2 62 |
| Förderkreis für behinderte Menschen Besigheim und Umgebung e.V. | Karin KollerFlurweg 874354 BesigheimTel. 07143 / 3 27 09Email: Behindertenfoerderkreis(at)besigheim.de |
| Gemeinsam e.V. | Gemeinsam e.V., Einsteinstr. 12,71691 Freiberg/N. G.EssigTel. 07141 / 27 03 48Fax: 07141 / 38 83 68Email:info(at)gemeinsam-ev.de |
| Lebenshilfe Ludwigsburg e.V. | Freizeiteinrichtungen der Lebenshilfe Ludwigsburg e.V. mit Familienunterstützenden DienstBrenzstr. 2371636 LudwigsburgTel. 07141 / 92 78 31Fax: 07141 / 2 99 99 12Email: treffpunkt.lebenshilfe(at)web.dehttp://www.lebenshilfe-ludwigsburg.de/ |
| Lebenshilfe Vaihingen- Mühlacker e.V. | Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Vaihingen-Mühlacker e.V. Mühlackerstr. 141, 75417 MühlackerTel. 07041 / 95 42 - 0Fax: 07041 / 95 42 - 40Email: info(at)lebenshilfe-vaihingen-muehlacker.de |
| Lebenshilfe Leonberg e.V. | Begegnungs- und Bildungsstätte der Lebenshilfe Leonberg e.V., Böblinger Str. 19/1, 71229 LeonbergTel. 07152 / 9 75 22 00Email: Willkommen(at)Lebenshilfe-Leonberg.de |
| Stadtverwaltung Ditzingen | Familienentlastender Dienst für Behinderte und deren Angehörige, Frau BilicLeonberger Str. 1171254 DitzingenTel. 07156 / 95 15 60 |
Selbsthilfe- Kontakt- und Angehörigengruppen
Das Prinzip der gemeinschaftlichen Selbsthilfe ist Jahrhunderte alt. Selbsthilfe heißt, sich mit anderen Betroffenen zusammen zu schließen, um sich aktiv mit der eigenen Lebenssituation, Krankheit oder Behinderung auseinander zu setzen um etwas für sich und andere zu bewirken.
Nähere Infos zu Selbsthilfegruppen in Ihrer Nähe oder zu Servicestellen finden Sie hier.
Studium und Behinderung
Wenn behinderte Menschen vor der Wahl einer Hochschule stehen, sind die baulichen Gegebenheiten der Hochschule, Wohnungsfragen, Mobilitätsprobleme, technische Lernhilfen, Vorlesekräfte, Gebärdensprachdolmetscher oder andere notwendige studienbegleitende Hilfen und die Finanzierung des Studiums sehr wichtig. Beim Deutschen Studentenwerk ist seit 1982 eine Beratungsstelle für behinderte und chronisch kranke Studierende eingerichtet, die für die bundesweite Information behinderter Studienbewerber und Studierender zuständig ist. Sie veranstaltet regelmäßig Tagungen und Seminare für behinderte und chronisch kranke Studieninteressierte, Studienbewerber, Studierende in den ersten Semestern sowie für Hochschulabsolventen. Sie vermittelt Ansprechpartner und gibt Informationsschriften heraus, mit dem Ziel, den Betroffenen die Studienvorbereitung und die Durchführung zu erleichtern: z.B. die Broschüre "Studium und Behinderung" mit praktischen Tipps, Informationen und einem bundesweiten Verzeichnis der Beauftragten für Behindertenfragen an Hochschulen und Studentenwerken. Die Broschüre ist in Großdruck, auf Kassette, im ASCII-Format auf Diskette und im Internet als PDF-Datei zum Download beim Deutschen Studentenwerk erhältlich. Oder Sie klicken hier.
Menschen mit einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit können sich bei Fragen und Problemen rund ums Studium an die folgenden Ansprechpartner oder Servicestellen wenden:
| Institut | Ansprechpartner | Kontakt |
|---|---|---|
| Universität Stuttgart | Herr Prof. Dr.AdamekHerr NohlenFAVeVe ZentralesFachschaftsbüro | Tel. 0711 / 6 85 - 64 75Tel. 0711 / 1 21 - 22 30Tel. 0711 / 1 21 - 30 53Fax. 0711 / 1 21 - 30 67 |
| PH Ludwigsburg | Frau Wehrhahn | Tel. 07141 / 1 40 - 3 61 |
| Musikhochschule | Frau Dietzel | Tel. 07141 / 1 40 - 3 61 |
| Staatliche Akademie der Bildenden Künste | Herr Prof. Stemshord | Tel. 0711 / 2 84 40 - 2 06 |
| FH Stuttgart Hochschule für Technik | Frau Weiler | Tel. 0711 / 1 21 - 25 64 |
| FH Stuttgart Hochschule der Medien | Frau Prof. Dr. Schmid | Tel. 0711 / 6 85 - 66 97 |
| FH Ludwigsburg, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen | Herr Veigel | Tel. 07141 / 1 40 - 5 24 |
| Studentenwerk Stuttgart/Ludwigsburg | Allg, Info u.a. zu behindertengerechtem Wohnen für Studenten | |
| Deutsches Studentenwerk | Deutsches Studentenwerk, Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung, Monbijouplatz 11, 10178 Berlin | Tel. 030 / 29 77 27 - 64 |
| Universität Dortmund | Netzwerk der Interessengemeinschaften behinderter/chronisch kranker und nichtbehinderter Studenten | Tel. 0231 / 7 55 - 45 96 und 0231 / 7 55 - 28 48 |
Arbeit und Beschäftigung
Arbeit und Beschäftigung haben eine Bedeutung, die wesentlich über den wirtschaftlichen Aspekt des Geldverdienens und des Bestreitens des Lebensunterhaltes hinausgeht. Sie geben den Menschen eine Tagesstruktur und einen Sinn für das Aufstehen am Morgen. Sie bedeuten das Eingebundensein in eine Gruppe, an Kolleginnen und Kollegen und geben soziale Anerkennung. Sie tragen mit bei zu einer eigenen Identität, die sich über berufliches Handeln definiert und geben den Menschen die Möglichkeit, für andere da zu sein und über den Austausch mit anderen die eigenen Leistungen gespiegelt zu bekommen. Aktivitäten, zielgerichtetes Handeln und Motivation können über Arbeit erfahren werden und tragen zu Selbstbewusstsein, sinnerfülltem Leben und Selbständigkeit bei. Menschen mit Behinderung haben einen Rechtsanspruch auf Arbeit. Beratungs- und Vermittlungsstellen unterstützen bei der Vermittlung in den Arbeitsmarkt und Integrationsfirmen sowie Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) bieten Arbeitsmöglichkeiten speziell für Menschen mit Behinderung.
Im Landkreis Ludwigsburg stehen folgende Dienste und Einrichtungen zur Verfügung:
| Träger | Kontakt | Angebot |
|---|---|---|
| Agentur für Arbeit Ludwigsburg (Job-Center) bzw. die zuständigen Städte und Gemeinden | direkt dort nachfragen, dann Weitervermittlung an den zuständigen Reha-Berater | Beratung, Vermittlung |
| Karlshöhe LudwigsburgAnmeldung zur Ausbildung erfolgt über Reha-Berater der zuständigen Arbeitsagenturbeim Berufsvorbereitungsjahr direkter Kontakt möglich | Karlshöhe LudwigsburgWichernstraße 271638 LudwigsburgTel. 07141 / 9 65 - 4 72www.karlshoehe.de | Kaufmännische AusbildungBerufsvorbereitungsjahr (BVJ) für Menschen mit einer körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung |
| Psychosoziales Netzwerk gGmbHIntegrationsfachdienst (IFD) | Königsallee 59/271638 LudwigsburgTel. 07141 / 9 56 30 20www.psn-lb.de | Beratung, Berufsbegleitung und Vermittlung schwerbehinderter Menschen auf dem 1. Arbeitsmarkt, auch zur Erprobung und Orientierung |
| ISAK gGmbHIntegrationsbetriebInitiative zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Körperbehinderte Karlshöhe Ludwigsburg | ISAK gGmbHSiemensstraße 1974343 SachsenheimTel. 07147 / 96 90 - 0 www.isakggmbh.de | berufliche Integration für schwerbehinderte Menschen auf dem 1. Arbeitsmarkt, auch zur Erprobung und Orientierung |
| Theo-Lorch-WerkstättenWerkstatt für behinderte Menschen (WfbM) | Zentralverwaltung / Standort LudwigsburgAldinger Straße 16971638 LudwigsburgTel. 07141 / 28 56 -2 00Standort BietigheimAsperger Straße 2674321 Bietigheim-BissingenTel. 07141 / 28 56 - 1 00Außenarbeitsbereich Kornwestheim | Berufsbildungsbereich, Arbeitsbereichfür geistig- und körperliche behinderte Menschen |
| Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), Markgröningen | Behindertenheim MarkgröningenAsperger Straße 5171706 MarkgröningenTel. 07145 / 91 - 25 01Außenarbeitsbereiche in Markgröningen und Marbach | Berufbildungsbereich, Arbeitsbereich, Förder- und Betreuungsbereichfür körper- und geistig behinderte Menschen |
Wohneinrichtungen im Landkreis Ludwigsburg
Für Menschen mit Behinderungen, die einer Unterstützung im Wohnen bedürfen, gibt es je nach Hilfebedarf unterschiedliche Angebote:
- ambulant betreutes Wohnen in der eigenen Wohnung
- ambulant betreutes Wohnen in einer Wohngemeinschaft
- stationäre Wohnangebote in einem Wohnheim oder in einer Außenwohngruppe
- ambulantes oder stationäres Wohntraining.
Sollten Sie eine Beratung wünschen, welches Angebot für Sie oder Ihren Angehörigen das Richtige ist, so können Sie sich an den Sozialdienst EMiL- Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung im Landkreis Ludwigsburg wenden.
| Wohneinrichtung | Träger | Personenkreis |
|---|---|---|
| Wohnheim für Menschen mit geistiger BehinderungTheodor-Lorch-Weg 12 - 1471638 LudwigsburgTel 07141 / 9 65 - 4 01Fax 07141 / 9 65 - 4 49wfmmgb(at)karlshoehe.de | Karlshöhe LudwigsburgAuf der Karlshöhe 371638 LudwigsburgTel 07141 / 9 65 - 0Fax 07141 / 9 65 - 1 99info(at)karlshoehe.deBernhardt(at)karlshoehe.de | Menschen mitgeistiger Behinderung |
| Käthe-Koch-HausWohnheim für Menschen mit körperlicher oder geistiger BehinderungWichernstraße 271638 LudwigsburgTel 07141 / 9 65 - 4 50Fax 07141 / 9 65 - 5 39wfmmgb(at)karlshoehe.de | Menschen mit einer körperlichen, geistigen oder Mehrfachbehinderung | |
| Ambulant betreutes Wohnen vorwiegend in Ludwigsburg und Umgebung | Menschen mitgeistiger Behinderung | |
| Wohnheim KleinglattbachBahnhofstraße 3071665 Vaihingen / EnzTei 07042 / 1 54 05Fax 07042 / 94 09 26seare(at)lebenshilfe-vaihingen-muehlacker.de WohnheimMühlackerstraße 14175417 Mühlacker-Lomersheim | Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker e.V.Mühlacker Straße 14175417 Mühlacker-LomersheimTel 07041 / 95 42 - 30Fax 07041 / 95 42 - 40 | Menschen mitgeistiger Behinderung |
| Wohnstätte Bietigheim-BissingenKarl-Mai-Allee 20 - 2474321 Bietigheim-BissingenTel 07142 / 3 74 11 20Fax 07142 / 3 74 11 29 Frank.Schnabel(at)Lebenshilfe-Ludwigsburg.de | Lebenshilfe LudwigsburgWohnstätten der Lebenshilfe Ludwigsburg gGmbHSeestraße 63/271638 LudwigsburgTel 07141 / 90 30 28Fax 07141 / 92 66 81Rainer.Weisser(at)Lebenshilfe-Ludwigsburg.de | Menschen mitgeistiger Behinderung |
| Ambulant betreutes Wohnen vorwiegend in Bietigheim und Umgebung | ||
| Wohnstätte Remseck-AldingenHegelstraße 19 + 2171686 Remseck-AldingenTel. 07146 / 28 39 - 30Fax: 07146 / 28 39 - 40Dagmar.Oehme(at)Lebenshilfe-Ludwigsburg.de | ||
| Ambulante und stationäre Wohnangebote in Leonberg und Umgebung | Behindertenhilfe Leonberg e.v.Böblingerstraße 19/171229 LeonbergTel: 07152 / 97 52 - 0info(at)wfb-leonberg.de | Angebote für geistig- oder mehrfachbehinderte Menschen |
| Ambulant Betreutes Wohnen, Einzel-, Paar- und Gemeinschaftswohnen in verschiedenen Städten und Gemeinden im Landkreis Ludwigsburg | INSEL e.V “INITIATIVE SELBSTÄNDIGES LEBEN BEHINDERTER IM LANDKREIS LUDWIGSBURG"Karlstraße 28/1 71638 Ludwigsburg0 71 41/ 29 97 03 - 0www.inselev.deinfo(at)inselev.de | Angebote für Menschen mit einer Körper- oder Mehrfachbehinderung |
| Wohngruppe im LindenhainPforzheimer Straße 3474321 Bietigheim-BissingenTel 07142 / 9 62 - 0Fax 07142 / 9 62 - 1 15 | Evangelische Heimstiftung e.V.StuttgartHackstraße 1270190 StuttgartTel 0711 / 6 36 76 - 0Fax 0711 / 6 36 76 - 5 51 | Wohn- und Pflegeheimgruppe für MS-Betroffene und andere jüngere Pflegebedürftige |
| LWV.Eingliederungshilfe GmbHBehindertenheim MarkgröningenAsperger Straße 5171706 MarkgröningenTel 07145 / 91- 25 01Fax 07145 / 91- 29 50e-mail: info.markgroeningen(at)lwv-eh.de | LWV.Eingliederungshilfe GmbHKonrad- Adenauer- Str. 1372072 TübingenTel 07071/ 9 75 59 - 0Fax 07071/ 9 75 59 - 29e-Mail: info.GmbH(at)lwv-eh.de | Erwachsene Menschen mit einer körperlichen, geistigen oder Mehrfachbehinderung Wohnplätze nach SGB XI und XII,Kurzzeitpflegeplätze, Tagesbetreuung |
| Ambulant betreutes Wohnen in Asperg, Markgröningen und Umgebung, stationäre Außenwohngruppe in Markgröningen | Erwachsene Menschen mit einer Körper- oder Mehrfachbehinderung | |
| Krankenwohnung für Menschen mit HIV und AIDS | DRK KreisverbandLudwigsburg e.V.Alt-Württemberg-Allee 4171638 LudwigsburgTel: 07141 / 5 97 57 Email. Info(at)drk-ludwigsburg.de | Erwachsene Menschen mit HIV und Aids |
| Beratungsstelle für barrierefreies Wohnen und Bauen | Deutsches Rotes KreuzAlt-Württemberg-Allee71638 LudwigsburgTel 07141 / 1 21 - 2 45Email: seiferheld(at)drk-ludwigsburg.de | Menschen mit einer Körperbehinderung |
Beratungsstellen
Diese Beratungsstellen helfen Ihnen weiter, wenn Sie Probleme oder Fragen in bestimmten Lebensbereichen haben:
| Träger | Schwerpunkt | Kontakt |
|---|---|---|
| Caritas Ludwigsburg-Waiblingen, EnzEberhardstr. 2971634 Ludwigsburg | Integrierte Hilfen für Familien | Tel.07141 / 9 75 05 - 0Fax 07141 / 9 75 05 - 10CZ-LB(at)caritas-ludwigsburg-waiblingen-enz.de |
| Caritas Ludwigsburg- Waiblingen, Enz Außenstelle DitzingenHinter dem Schloß71254 Ditzingen | psychosoziale und sozialrechtliche Beratung,Do 10-12 Uhr und nach Vereinbarung | Tel.: 07156 / 3 93 62CZ-LB(at)caritas-ludwigsburg-waiblingen-enz.de |
| Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-EnzAußenstelle BietigheimZiegelstr. 1174321 Bietigheim-Bissingen | Integrierte Hilfen für Familien,Termine nach Vereinbarung | Tel.: 07142 / 91 35 - 0Fax: 07142 / 91 35 - 10 |
| Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Ludwigsburg e.V.Alt-Württemberg Allee 41, 71638 Ludwigsburg | psychosoziale EinzelfallhilfeSchuldnerberatungBeratung bei Trennung und Scheidung | Tel: 07142 / 91 35 - 0Fax: 07142 / 91 35 - 10Tel: 07141 / 1 21 - 0info(at)drk-ludwigsburg.de |
| Diakonische Bezirksstelle LudwigsburgGartenstr. 1771638 Ludwigsburg | allgemeine LebensberatungSozialberatung | Tel.: 07141 / 9 55 - 0dbs(at)evk-lb.de |
| Diakonische Bezirksstelle Bietigheim Schwätzgässle 374321 Bietigheim-Bissingen | allgemeine LebensberatungSozialberatung | Tel: 07142 / 77 34 47Fax: 07142 / 77 34 55Diak. Bezirksstelle.Bietigheim(at)gmx.de |
| Diakonische Bezirksstelle DitzingenMittlere Str.1771254 Ditzingen | allgemeine LebensberatungSozialberatung | Tel.: 07156 / 3 24 58Fax: 07142 / 3 14 86Diakonie-Ditzingen(at)t-online.de |
| Diakonische Bezirksstelle MarbachSchillerstr.671672 Marbach | allgemeine LebensberatungSozialberatung | Tel.: 07144 / 9 73 75Fax: 07144 / 1 76 05info(at)diakonie-marbach.de |
| Diakonische Bezirksstelle Vaihingen/EnzHeilbronnerstr. 19, 71665 Vaihingen/Enz | allgemeine LebensberatungSozialberatung | Tel.: 07042 / 9 30 40Fax: 07042 / 9 30 40 13info(at)diakonie-vaihingen.de |
| Haus der Spozialen Dienste Sozialstation GerlingenHauptstr. 4070839 Gerlingen | Tel.: 07156 / 2 05 - 3 67Fax: 07042 / 2 05 - 3 80Sozialstation(at)gerlingen.de | |
| Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Vaihingen-Mühlacker e.V.Mühlackerstr. 141 75417 Mühlacker | Beratung für behinderte Menschen und ihre Familien | Tel.: 07041 / 95 42 - 0Fax: 07041 / 95 42 - 40info(at)lebenshilfe-vaihingen-muehlacker.de |
| Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.Böblingerstr. 19/1, 71229 Leonberg | Beratung für behinderte Menschen und ihre Familien | Tel: 07152 / 9 75 22 00Fax: 07152 / 9 75 22 10willkommen(at)lebenshilfe-vaihingen.dehttp://www.lebenshilfe-leonberg.de/ |
| Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung in Stadt und Kreis Ludwigsburg e.V., Seestr. 63/2, 71638 Ludwigsburg | Beratung für behinderte Menschen und ihre Familien | Tel.: 07141 / 90 30 28Fax: 07141 / 92 66 81info(at)lebenshilfe-ludwigsburg.de |
| Sozialverband VdK NordwürttembergKurfürstenstr. 971636 Ludwigsburg | Beratung in allen Sozialrechtsfragen | Tel: 07141 / 92 58 11Fax: 07141 / 92 89 40 |
| Landratsamt Ludwigsburg EMiL Eingliederungshilfe Für Menschen mit Behinderung im Landkreis Ludwigsburg Sozialdienst Hindenburgstr. 3071638 Ludwigsburg | Beratung, Vermittlung bei der Suche nach einer geeigneten Hilfe (bei dem Vorhaben einen Antrag auf Eingliederungshilfe zu stellen) | Tel. 07141 / 1 44 - 0mail(at)landkreis-ludwigsburg.de |
| Psychologische und Psychosoziale Beratungsstelle Landratsamt Ludwigsburg Hindenburgstr. 4071638 Ludwigsburg Außenstellen in Bietigheim, Ditzingen, Kornwestheim, Marbach, Vaihingen/Enz | Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche, allgemeine Erziehungsfragen, Schwierigkeiten durch seel. oder körperlich bedingte Entwicklungsauffälligkeiten | Tel: 07141 / 1 44 - 27 18Fax: 07141 / 1 44 - 3 96mail(at)landkreis-ludwigsburg.de |
| Psychologische und Psychosoziale Beratungsstelle Caritas Ludwigsburg Parkstr. 34, 71642 Ludwigsburg | Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche, allgemeine Erziehungsfragen, Schwierigkeiten durch seel. oder körperlich bedingte Entwicklungsauffälligkeiten Gruppenangebot | Tel.: 07141 / 2 52 07 - 30Fax: 07141 / 2 52 07 - 39PB-LB(at)caritas-ludwigsburg-waiblingen-enz.dehttp://www.caritas-ludwigsburg-de/ |
| Psychologische und Psyhcosoziale Beratungsstelle Caritas Ludwigsburg Parkstr. 34, 71642 Ludwigsburg | Beratung für Ehe-,Familien- und Lebensfragen | Tel: 07141 / 2 52 07 60Fax:07141 / 2 52 07 96 |
Fachtag Eingliederungshilfe am 19. Oktober 2009
Gemeinsam aufbrechen
Miteinander weiter kommen
Eingliederungshilfen im Wandel
Die LIGA der freien Wohlfahrtspflege im Landkreis Ludwigsburg und der Landkreis Ludwigsburg luden ein zum Fachtag Eingliederungshilfe am Montag, den 19. Oktober 2009.
Ziel des Fachtages war es, ein Startsignal für eine gemeinsame Weiterentwicklung der Eingliederungshilfen im Landkreis Ludwigsburg zu setzen.
Wir wollten die im Teilhabeplan formulierten Leitgedanken, wie Inklusion, Personenzentrierung, Gemeinwesenorientierung lebendig werden lassen und Ideen entwickeln, wie diese Hilfen zukünftig aussehen können. Im Mittelpunkt dieser Überlegungen standen die Menschen mit Behinderung mit ihren Lebensentwürfen und Wünschen nach Teilhabe.
Durch den Tag begleitete uns Dr. Walter Häcker, Organisationsentwickler und Moderator.
Bei dem Fachtag wollten wir:
- Fragen aufwerfen und Antworten finden
- Gemeinsam weiterdenken und uns das noch nicht Vorstellbare
vorstellen - Miteinander lernen und Erfahrungen teilen
- Fähigkeiten nutzen und voneinander profitieren
- Grenzen überschreiten und Netzwerke knüpfen
- Einen offenen Raum mit unserer Lebendigkeit füllen
Die Methode:
Mit der Methode Open-Space sollte ein offener Raum geschaffen werden für viele lebendige Diskussionen. Alle Teilnehmer/innen waren Fachleute in dieser Runde und brachten sich auf ihre Weise ein. Auf einem „Marktplatz“ konnten Sie einladen zu einer Gruppenarbeit mit Ihrem Thema oder Sie folgten der Einladung anderer zu einem Thema Ihres Interesses. Zwischen den Gruppenarbeiten gab es einen Überblick über die Themen des Tages.
Wir freuen uns, dass wir für diesen Fachtag auch
- Dirk Bennewitz, Trägerwerk Soziale Dienste, Erfurt
- Prof. Jo Jerg, Evang. Hochschule Ludwigsburg
- Hans Joachim Ruschke, Vorsitzender des Vorstandes der LAG
Werkstätte
als Mitwirkende gewinnen konnten.
Der Tag im Rückblick
Unserer Einladung folgten rund 120 Teilnehmer/innen und Teilnehmer: Menschen mit Behinderung, Angehörige, „Profis“ bei Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Vertreter/innen der LIGA der freien Wohlfahrtspflege und des KVJS, Schulleiter/innen, Mitarbeiter/innen der Verwaltung, der Klinik und andere mehr.
Das Grußwort sprach Ferndinand Lautenbacher, der Sozialdezernent des Landkreises:
Herr Bernhardt von der Karlshöhe Ludwigsburg begrüßte die Teilnehmer/innen im Namen des Vorbereitungsteams, dem außerdem Frau Carrino von der PsychoSoziales Netzwerk gGmbH, Herr Vonhoff von den Theo-Lorch-Werkstätten und Frau Keuter vom Landratsamt angehörten. Man habe bewusst keine Vortragsveranstaltung geplant, sondern eine offene Methode gewählt, die geeignet sei, dass alle Beteiligten miteinander ins Gespräch kommen und Ideen für die Zukunft entwickeln.
Den inhaltlichen Einstieg gestalteten Herr Prof. Jo Jerg von der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg, Herr Dirk Bennewitz vom Trägerwerk für Soziale Dienste Erfurt und Herr Joachim Ruschke, Vorsitzender des Vorstandes der LAG der Werkstatträte.
Im Folgenden finden Sie die Präsentationen der ersten beiden Beiträge sowie einige Worte zu dem dritten Beitrag und einige Hinweise zur Methode „Open Space“ von Herrn Dr. Häcker.
Dirk Bennewitz stellte anhand von fünf Thesen die Chancen und Herausforderungen für einen Leistungserbringer dar, der seine Arbeitsweise konsequent auf eine personenzentrierte umgestellt hat.
Herr Ruschke erläuterte seine Situation als Mitarbeiter einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Er wollte wissen, welche Rechte er als Werkstattmitarbeiter hat und ob das was ihm von der Werkstattleitung und der Gruppenleitung gesagt wird, auch rechtlich abgesichert ist.
Das war der Grund für ihn, in den Werkstattrat zu gehen.
Danach erläuterte Herr Ruschke die Entwicklung der Arbeit der Werkstatträte auf regionaler-, Landes- und Bundesebene bis zum heutigen Zeitpunkt.
Dr. Walter Häcker zur Methode:
„Open Space” oder „Das Planungspotential der Kaffeepause”
Von Harrison Owen, dem charismatischen Organisationsentwickler, der die „soziale Erfindung” OST (open space technology) weltweit frei zugänglich gemacht hat, wird erzählt: Er habe einmal monatelang eine große Konferenz vorbereitet, berühmte Redner eingeladen, Seminarmoderatoren eingewiesen, Preprints gesammelt, Einladungs- und dann Protokollbücher redigiert und letztlich die erfolgreiche Konferenz mit einem ausgefeilten Fragebogen ausgewertet (evaluiert). Das Ergebnis auf die Frage, was den Teilnehmenden der Konferenz am meisten gebracht hat, war: Die Gespräche in den Kaffeepausen.
Nachdenken über dieses einleuchtende, wenn auch niederschmetternde Ergebnis ergab dann die Idee zur OST; einer Methode, die Raum gibt für die produktiven Energien aller Beteiligten, bei geringster Strukturvorgabe und einem Höchstmaß an Selbstorganisation.
Die wenigen Regeln für die Gruppenarbeit im open space klingen bewusst selbstverständlich:
- Wer immer kommt, es sind die richtigen Leute!
- Welche Überraschung immer geschieht, sie ist o.k. (und sowieso das
Einzige, was geschehen konnte)! - Es beginnt, wenn es beginnt! (und: Wenn es vorbei ist, ist es vorbei!)
Das einzige Gesetz ist das „der zwei Füße”: Niemand braucht bei einem Thema, das für ihn schon klar ist, auszuharren – ein „Hummel-“ oder „Schmetterlings”-Verhalten ist erlaubt.
Methodisch kommen dazu: Der Marktplatz mit der Möglichkeit einer oder eines Jeden, zu einem Thema einzuladen. Hier schöpft Owens aus eigenen Beobachtungen bei Festvorbereitungen in einem großen westafrikanischen Dorf und bei Meetings kanadischer Indianern. Stärkere Strukturen gibt es nicht, die Hauptaufgabe der Moderation, die sich lieber „Begleitung“ nennt, ist es, den Entwicklungs-Spielraum für ein Engagement der Anwesenden offen zu halten.
Ablauf und Dynamik
Auf dem „Marktplatz“ wird in mehreren Runden zu Themen und Gruppen eingeladen.
Dabei ändert sich die Dynamik der Zusammenarbeit: In den ersten Runden sprechen die Teilnehmenden alles an, was ihnen auf der Seele brennt. Dann legen sie zunehmend Wert darauf, ihre Überlegungen auszuformulieren und zu dokumentieren. Auf dieser Grundlage können konkrete Planungen abgesprochen und Selbstverpflichtungen eingegangen werden.
Mit einigem Zeitabstand ist es gut möglich, an den Zauber des offenen Raumes wieder anzuknüpfen.
Die Gruppenarbeiten
In zwei Phasen konnte jede/r Teilnehmer/in zu einem Thema einladen. Die Themen wurden zu Beginn gesammelt, an einer Pinnwand für alle sichtbar aufgehängt, so dass alle Teilnehmenden die Gruppen finden konnten, an deren Diskussion sie sich beteiligen wollten. Die Gruppen skizzierten ihre Themen und Ergebnisse auf Flipcharts: Gruppenarbeit Vormittag
Vor der dritten Arbeitsphase wurden durch gemeinsame Bewertungen Prioritäten gesetzt und festgestellt welche Themen aus Sicht der Teilnehmenden die wichtigsten waren. Zu diesen Themen wurde ergebnisorientiert gearbeitet.
Auch hier können Sie die Stichworte zu den Arbeitsgruppen einsehen:
Gruppenarbeit Nachmittag
Welche Ergebnisse können von diesem Fachtag mitgenommen werden?
Die Beteiligung von Betroffenen und Angehörigen hat zum Gelingen der Tagung beigetragen und wurde rund-um positiv bewertet. Für die Zukunft müssen Strukturen erarbeitet werden, mit denen die Beteiligung fest implementiert wird.
Der Fachtag hat nachhaltig zur Verbesserung der Kommunikation unter den Partnern der Eingliederungshilfe beigetragen. Der Austausch erfolgte offen, lebendig und kreativ. Damit ist auch die Bereitschaft gestiegen, neue Wege zu beschreiten und neue Formen der Leistungserbringung zu erproben.
Bei den derzeit neu entstehenden Projekten werden die an diesem Tag diskutierten Leitgedanken, Ideen und Vorstellungen mit einfließen. Auch die gängige Praxis wird sich zunehmend an den in der UN-Konvention beschriebenen und im Teilhabeplan festgehaltenen Kriterien messen lassen müssen.
Der Wohnungsmarkt ist für Menschen mit Behinderung nach wie vor schwer zu erschließen. Inklusion kann aber nur gelingen, wenn Wohnraum für Menschen mit Behinderung in den Gemeinden zur Verfügung steht. Hier wird es notwendig sein, Netzwerke zu knüpfen, um Politik und Wohnungswirtschaft für die Vorhaben zu gewinnen.
Link: Pressemitteilung vom 20.10.2009




