Tollwut

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Allgemeine Informationen zur Tollwut

Im Zeitraum Dezember 2004 bis Februar 2005 wurden im Neckar-Odenwald-Kreis mehrere Fälle von Tollwut festgestellt und um die Ausbrüche mit einem Radius von mindestens 40 km ein tollwutgefährdeter Bezirk gebildet. Hiervon waren auch 13 Gemeinden im Norden des Landkreises Ludwigsburg betroffen.

Nachdem seit drei Jahren in Deutschland kein Fall von Tollwut mehr festgestellt werden konnte, hoben die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz in einer gemeinsamen Aktion zum 08.08.2008 die tollwutgefährdeten Bezirke auf. Somit gilt der gesamte Landkreis Ludwigsburg wieder als tollwutfrei.

Bei Fledermäusen tritt in äußerst seltenen Fällen noch eine Abart der Tollwut auf. Bislang wurde lediglich ein Fall in Baden-Württemberg (Landkreis Biberach, 21.07.2007) festgestellt.

Es besteht weiterhin die permanente Gefahr, dass durch Tiere aus dem Ausland, die ohne ausreichenden Impfschutz illegal eingeführt werden, die Tollwut erneut in Deutschland ausbrechen kann. Eine regelmäßige Impfung für Hunde und Katzen wird daher zum Schutz von Tier und Mensch dringend empfohlen.

Monitoring:

Weiterhin werden Wildtiere, insbesondere Füchse, stichprobenhaft auf die Tollwut kontrolliert. Im Landkreis befinden sich bei den Kleintierkadaversammelstellen Kühltruhen in denen Jäger geschossene oder tot aufgefundene Wildtiere hinterlegen können. Der Fachbereich organisiert den Transport zu dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Fellbach, wo die Tiere untersucht werden.

Aktuelles:

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