Koi-Herpes-Virus

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Allgemeines:

Das Koi-Herpesvirus (KHV) ist ein für Koi-Karpfen und Nutzkarpfen höchst ansteckendes und oft tödliches Virus, das anzeigepflichtig ist. Im Jahr 2007 sind in ganz Deutschland zahlreiche Ausbrüche von Koi-Herpes-Virusinfektionen sowohl im Zoofachhandel als auch in gewerblichen Teichwirtschaften festgestellt worden.
Ende Juli 2008 brach im Flußabschnitt "Mittlerer Neckar" zwischen Wehr Kochendorf und Wehr Gundelsheim (Landkreis Heilbronn) die Krankheit aus. Bei Ausbruch in freien Gewässern ist eine Bekämpfung der Krankheit meist nur begrenzt möglich, weshalb es oberstes Ziel ist, die Weiterverbreitung und Verschleppung durch Gerätschaften und Personen zu unterbinden.

Am 29.11.2008 trat eine neue Fassung der Fischseuchenverordnung in Kraft, die Maßnahmen beim Auftreten des Koi-Herpes-Virus beinhaltet. 
Das Informationsblatt für Teichwirte zur aktuellen Gefährdung der Karpfenbestände durch das Koi-Herpes-Virus gibt einen kurzen Überblick über die Fischseuche.

Im Landkreis Ludwigsburg wurde die Krankheit 2007 in zwei Zoohandlungen und im Jahr 2010 in einer Privathaltung (Gartenteich) festgestellt.

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