Aktuelles

Neu:

01.02.2017:
Das Gesetz über Mitwirkungsrechte und das Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzorganisationen wird angewandt.

31.01.2017:
Allgemeinverfügung des Landratsamtes Ludwigsburg vom 31.01.2016 zum Schutz vor der aviären Influenza

20.06.2016:
Fälle von Hasenpest (Tularämie), einer relativ seltenen Krankheit, die vom Bakterium Francisella tularensis hervorgerufen wird, wurden in den Jahren 2009, 2010 (2x), 2012 (2x), 2014, 2015 und 2016 (2x) in der Umgebung von Eberdingen (3x), Hemmingen (3x), Schwieberdingen (2x) und Vaihingen/Enz festgestellt. Die Tierkrankheit ist meldepflichtig. Amtliche Bekämpfungsmaßnahmen sind nicht vorgesehen. Im gleichen Zeitraum wurden dem Gesundheitsamt drei Erkrankungen bei Menschen aus dem Landkreis Ludwigsburg gemeldet, zwei nach Zeckenbiss und eine nach Zerlegen eines infizierten Feldhasens durch den Jäger (2014).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des CVUA Stuttgart:
Die Hasenpest (Tularämie): auch in Baden-Württemberg aktuell
Daneben tritt in der Region und dem Landkreis seit längerem die Viruserkrankung European Brown Hare Syndrom (EBHS) auf, der Feldhasen betrifft und bei einem Ausbruch zu hohen Tierverlusten führen kann. Diese Erkrankung ist für den Menschen ungefährlich. Da die Krankheit nicht meldepflichtig ist, wird hierzu keine amtliche Statistik geführt.

01.01.2016
Der Fachbereich erinnert an die Stichtagsmeldungen für Schafe, Ziegen und Schweine an das EDV-System HI-Tier.de bzw. mit der Meldekarte an den LKV Baden-Württemberg (Stichtag ist jeweils der 01.01. eines Jahres. Die Meldung hat innerhalb von zwei Wochen zu erfolgen).
Unabhängig hiervon ist die Meldung von Tierzahlen an die Tierseuchenkasse.

01.01.2016:
Rinderhaltung: Die BHV1-Untersuchungsanträge müssen mit dem EDV-Verfahren HIT erstellt werden. Sofern der Landwirt seinem Hoftierarzt nicht rechtzeitig Vollmacht zum Zugriff auf seine Daten in HIT erteilt, muss der Landwirt die Anträge selbst ausdrucken. Das STUA Aulendorf gibt auf ihrer Homepage Hinweise zum Verfahren.

15.10.2015
Baden-Württemberg ist BHV1 frei. Das Verbringen aus nicht BHV1-freien Regionen nach Baden-Württemberg unterliegt besonderen tierseuchenrechtlichen Bestimmungen.
Neues Merkblatt des STUA Aulendorf

20.03.2015: Neue Variante des Virus der Hämorrhagischen Kaninchenseuche (RHDV-2) auch im Landkreis Ludwigsburg nachgewiesen. (Quelle CVUA Stuttgart) 

Staupe wurde zuletzt 2016 sowie der Usutu-Virus bei Vögeln 2015 im Landkreis nachgewiesen.
2015 trat ein Fall von Geflügelpocken im Landkreis auf (Bericht des CVUA).

Vorschau / Fristen

Archiv

08.12.2015:
Sachkundebescheinigungen zum Schlachten, die nach dem bis zum 31.12.2012 geltenden Recht ausgestellt wurden, verlieren am 09.12.2015 ihre Gültigkeit.

06.05.2015: Der Landtag beschließt das Gesetz über Mitwirkungsrechte und das Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen.

22.04.2015: Die BSE-Untersuchungpflicht bei deutschen Mastrindern wird abgeschafft.

29.12.2014:
Die Ein- und Durchreise von Hundewelpen, die aus dem Ausland stammen und jünger als 15 Wochen alt sind, ist verboten.

22.12.2014:
Das BMEL erlässt eine Eil-Verordnung, mit der alle Enten- und Gänsehalter verpflichtet werden, ihre Tierbestände vor dem Transport auf das Vorliegen von Geflügelpest zu untersuchen.
BMEL

13.12.2014:
Es treten neue Vorschriften zur Lebensmittelkennzeichnung in Kraft.

10.04.2014
Staupe bei Füchsen in der Region
Auf den Gemarkungen Ditzingen, Großbottwar Ludwigsburg und Remseck wurde bei getöteten Füchsen in den vergangenen Tagen die Staupeerkrankung festgestellt. Auch im Landkreis Esslingen wurde in den letzten Monaten vermehrt Staupe bei Füchsen nachgewiesen. De Landeshauptstadt Stuttgart meldete aktuell Fälle bei einem Fuchs und einem Marder.
Die Staupe ist eine hochansteckende Virusinfektion der Hunde, empfänglich sind aber auch Füchse, Wölfe, Dachse, Marder, Frettchen und Waschbären. Der Mensch kann nicht an Staupe erkranken.
Erkrankte Tiere haben hohes Fieber, sind matt und appetitlos. Neurologische Symptome, wie Zittern, Krämpfe und Bewegungsstörungen sowie Atemwegserscheinungen mit Lungenentzündungen können hinzukommen. Beim Hund endet die Erkrankung oft tödlich, überlebende Tiere haben häufig Langzeitschäden wie Lähmungen oder Verhaltensstörungen. Übertragen wird das Virus durch Speichel, Nasen- und Augensekret sowie Kot und Urin infizierter Tiere. Der Hauptüberträger ist der Fuchs. Die Impfung schützt Hunde und Frettchen wirksam gegen diese Erkrankung. Wir raten, Hunde und Frettchen ausreichend gegen Staupe grundimmunisieren zu lassen und die regelmäßigen Wiederholungsimpfungen nicht zu versäumen.

01.04.2014:
Die 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes tritt in Kraft. Durch eine Datenbank soll die Therapiehäufigkeit mit Antibiotika bei Masttieren ermittelt und reduziert werden. Bis 01.07.2014 hat der gewerbliche Tierhalter seine Nutzungsarten in HIT oder schriftlich zu melden.

Usutu-Virus bei Vögel:
Der Fachbereich nimmt frischtote Singvögel, insbesondere Amseln, während den normalen Dienstzeiten in den Räumen des Fachbereichs entgegen und leitet diese kostenfrei dem CVUA Stuttgart mit Sitz in Fellbach zur Untersuchung zu. Aus hygienischen Gründen sollten tote Tiere nie mit der bloßen Hand angefasst werden. Der Transport sollte in einem geschlossenen Plastikbeutel erfolgen. Bei Fund am Wochende ist der Vogel kühl zu lagern, damit die Untersuchungsfähigkeit erhalten bleibt. Dem Beutel sollten Angaben zum Fundort sowie Kontaktdaten des Finders beiliegen, damit wir im positiven Fall Rückmeldung geben können. Die Untersuchung erfolgt zu rein wissenschaftlichen Zwecken, amtliche Maßnahmen sind nicht vorgesehen. Bereits im Jahr 2012 wurde der Virus in fünf Amseln im Kreisgebiet nachgewiesen (Asperg, Ludwigsburg und Korntal-Münchingen); ebenso im Jahr 2013 bei einer Amsel aus Ludwigsburg.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des NABU Baden-Württemberg.

01.01.2013:
Zuchtsauen dürfen in der Regel nur noch in Gruppen gehalten werden.

01.01.2013: Neue Vorschriften der EU zum Tierschutz beim Schlachten sowie eine neue Tierschutz-Schlachtverordnung traten in Kraft.

20.02.2012:
Zulassungen zum Transport von Tieren auf Gültigkeit prüfen
2007 wurden die ersten Zulassungen zun Transport gemäß der Verordnung 1/2005 (EU) zum Schutz von Tieren beim Transport ausgestellt. Da deren Gültigkeit auf 5 Jahre befristet ist, läuft deren Gültigkeit nun in vielen Fällen aus. Sofern die Zulassung noch benötigt wird, bitten wir diese neu zu beantragen.

15.02.2012:
Deutschland hat zusammen mit den Niederlanden, Belgien und Luxemburg den Status "Frei von Blauzungenkrankheit Serotyp 8" erhalten. Eine Impfung von Tieren gegen diesen Virus ist dann in der Regel nicht mehr zulässig. Es sind jedoch Ausnahmeregelungen geplant.

21.10.2011:
Die Amerikanische Faulbrut im Landkreis ist erloschen. Alle Sperrbezirke wurden aufgehoben.

Amerikanische Faulbrut in Gemmrigheim
Am 31.05.2011 bestätigte das Staatliche Tierärztliche Untersuchungsamt den Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut in einem Bienenstand südlich von Gemmrigheim. Als Schutzmaßnahme wurde ein Sperrbezirk auf den Gemarkungen Gemmrigheim, Besigheim und Hessigheim eingerichtet.
Weitere informationen erhalten Sie hier.

Amerikanische Faulbrut in Löchgau
Am 06.04.2011 bestätigte das Staatliche Tierärztliche Untersuchungsamt den Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut, einer anzeigepflichtigen Bienenkrankheit, in einem Bienenstand südwestlich von Löchgau. Als Schutzmaßnahme wurde ein Sperrbezirk auf den Gemarkungen Löchgau und Kleinsachsenheim eingerichtet.
Weitere informationen erhalten Sie hier.

03.07.2011: Die EU schreibt für Auslandsreisen bei Neukennzeichnung von Hunden und Katzen einen Mikrochip vor. Eine Tätowierung als Kennzeichnung, die nach diesem Datum erfolgt, wird nicht mehr anerkannt.

09.10.2010:
Neue Regelungen für die Anzeigepflicht für Hunde- und Katzenaustellungen treten in Kraft.

01.01.2010:
Die Hühner-Salmonellen-Verordnung schreibt neue betriebliche und bauliche Anforderungen für die gewerbliche Geflügelhaltung vor (gilt für mehr als 350 Legehennen ode mehr als 5.000 Masthähnchen). Alternativ kann ein QM-System eingeführt werden.

01.01.2010:
Die EU schreibt die elektronische Kennzeichnung bei Schafen und Ziegen vor. Gegen die bereits in Kraft getretene Verordnung und Anpassung der Viehverkehrsverordnung besteht starker Widerstand. Bereits 2008 war die Einführung durch die EU kurzfristig um zwei Jahre verschoben worden.
Hinweise des LKV

01.01.2010:
Die EU hat 2004 die drei Verordnungen des Hygienepakets mit Zustimmung der Mitgliedstaaten beschlossen. Mit dem EU-Hygienepaket wurde das Lebensmittelhygienerecht der EU zusammengefasst. Diese Verordnungen der EU gelten unmittelbar in allen Mitgliedstaaten. Seit 1. Januar 2006 sind diese EU-Verordnungen in Kraft. Grundsätzlich müssen danach spätestens ab dem 1. Januar 2010 alle Betriebe „zugelassen“ sein, die Lebensmittel tierischen Ursprungs herstellen und verarbeiten.

09.10.2009:
Mit der 4. Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung vom 01.10.2009 werden Regelungen der EU zur Haltung von Masthähnchen (> 500 Stück) ins nationale Recht umgesetzt. Ab 01.07.2010 ist für die Haltung von Masthähnchen eine Sachkundebescheinigung erforderlich.

01.07.2009:
Neue Vorschriften der EU zur Kennzeichnung und Registrierung von Pferden treten in Kraft. Entsprechende nationale Vorschriften traten am 10.03.2010 in Kraft (Erste Verordnung zur Änderung der Viehverkehrsverordnung vom 03.03.2010).
Merkblatt des Landes Mecklenburg-Vorpommern

09.05.2009:
In Frankreich wurde am 27.04.2009 ein Fall Blauzungenkrankheit des Serotyps 1 in Lavigney im Department Haute-Saône bei einem Alpaka festgestellt.  Die 150km-Beobachtungszone reicht bis nach Deutschland in Gebiete Baden-Württembergs hinein. Betroffen sind bestimmte Gemeinden in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach sowie Ortsteile des Stadtkreises Freiburg. Ein Verbringen von empfänglichen Tieren (insbesondere Rinder, Schafe, Ziegen) aus diesen Gebieten ist grundsätzlich verboten. Ausnahmen sind jedoch unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Die bereits vorgenommene Impfung gegen den Serotyp 8 der Blauzungenkrankheit schützt gegen den Serotyp 1 nicht. Erforderlichenfalls steht jedoch ein geeigneter Impfstoff im begrenzten Umfang zur Verfügung, der bereits in Frankreich erfolgreich erprobt wurde.

29.05.2009:
Seit Ende November 2008 gilt bundesweit die neue Fischseuchenverordnung, die mit ihrer Registrierungs- und Genehmigungspflicht den Schutz vor einer Ausbreitung von Fischseuchen verbessert. Sie gilt für alle Fischhaltungen (Aquakulturbetriebe), die lebende Fische züchten, halten, hältern oder schlachten. Von einer Registrierungspflicht sind auch private Fischhalter betroffen (z.B. Fischteiche in Gärten), sofern diese Anschluss an ein öffentliches Gewässer haben. Am 29.05.2009 endet eine Übergangsfrist bzgl. der vorläufigen Registrierung und Genehmigung von Fischhaltungen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

16.04.2009:
Neue Legehennen-Salmonellen-Verordnung tritt in Kraft. Diese gilt für Legehennenbetriebe mit mehr als 350 Tiere sowie für Betriebe, die mehr als 5.000 Hühner als Masttiere halten.

19.02.2009:
Neue Tierschutztransportverordnung tritt in Kraft.

01.01.2009
Lebensmittelketteninformation 
Die Europäische Gemeinschaft schreibt eine Standarderklärung nun auch für Kälber (bis zu acht Monaten) und für Pferde vor.

01.01.2009
Bei positivem Befund an lebensmittelrechtlich bedeutsamen Salmonellenkeimen dürfen aus einem Legehennenbestand keine Konsumeier mehr in Verkehr gebracht werden. Zur Kontrolle müssen Legehennenbestände mit mehr als 350 Tieren vierteljährlich beprobt werden.

31.12.2008
Es endet die Übergangsfrist für die Umstellung der konventionellen Käfighaltung auf andere Haltungsformen für diejenigen Betriebe, die bis 15.12.2006 einen verbindlichen Umbau- und Zeitplan für die Umstellung der Haltungsform dem Landratsamt angezeigt haben. Ohne Anzeige ist die konventionelle Käfighaltung bereits seit dem 01.01.2007 in Deutschland verboten.

31.12.2008
Im Landkreis Ludwigsburg wurden im Jahr 2008 bei neun Schafen in sieben Betrieben die Blauzungenkrankheit festgestellt.

29.11.2008
Die Fischseuchenverordnung vom 24.11.2008 tritt in Kraft. Fischhaltungsbetriebe bedürfen einer tierschutzrechtlichen Genehmigung bzw. Registrierung. Die Verordnung regelt auch die Bekämpfung des Koi-Herpes-Virus.

08.08.2008:
Der tollwutgefährdete Bezirk im nördlichen Kreisgebiet (13 Gemeinden) wird aufgehoben.

30.07.2008:
Nachdem im Neckar im Gebiet des Landkreises Heilbronn zahlreiche Karpfen an der Koi-Herpesinfektion verendet sind, erlässt das Regierungspräsidium Stuttgart eine ergänzende veterinärbehördliche Anordnung zum Schutz der Fischbestände vor einer Koi-Herpesinfektion.

10.07.2008:
Im Landkreis wird nun auch bei Rinder gegen die Blauzungenkrankheit geimpft.

04.06.2008:
Impfkampagne gegen Blauzungenkrankheit bei Schafen startet im Landkreis 

15.03.2008
Der geregelte Meldebetrieb an die Schaf- und Ziegendatenbank wird aufgenommen.
Merkblatt

01.02.2008
Für Legehennenbestände ab 350 Tiere beginnt eine fortlaufende Untersuchungspflicht bzgl. Salmonellen.

05.01.2008
Für Nutztiertransporte über 65km ist ein Befähigungsnachweis erforderlich.

01.01.2008
Lebensmittelketteninformation
Der 01.01.2008 ist der Starttermin für die Lebensmittelketteninformation für alle gewerblich geschlachtete Schweine.