Prävention / Gesundheitsförderung

Aufgaben von GT 502

1. AIDS-Prävention

  • Aids-Spechstunde
    (Beratung, Blutentnahme für HIV-Antikörper-Tests)
    Aids-Sprechzeiten:
    Montag: bis auf Weiteres keine Sprechstunde
    Donnerstag: 15:00 - 17:30 Uhr
    aktuelle Termine/Änderungen
  • STI-Sprechstunde
  • Planung, Organisation und Durchführung von Projekten/Veranstaltungen im
    Bereich der AIDS-Prävention
  • Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, die HIV-Infizierte/AIDS-Kranke/Angehörige betreuen
  • Teilnahme an überregionalen Veranstaltungen (z.B. Flughafen-Aktion)

2. Gesundheitsförderung/Prävention

  • Planung, Organisation und Durchführung von Projekten/Veranstaltungen des Gesundheitsamtes im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung
  • Vorbereitung der Öffentlichkeitsarbeit

3. Kommunale Gesundheitskonferenz (KGK)

  • Umsetzung der Ziele der Gesundheitsstrategie gemeinsam im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern auf kommunaler Ebene
  • Gesundheitsrelevante Strukturen sollen aufgebaut werden

4. Regionale Arbeitsgemeinschaft für Gesundheit (RAG)

  • Leitung der Geschäftsstelle der RAG Ludwigsburg
  • Planung, Organisation und Durchführung von Projekten der RAG
  • Beratung der RAG-Mitglieder

5. Sozialmedizinische Aufgaben bei Infektionskrankheiten

  • Tuberkulose-Prävention und Fürsorge (aufsuchende Tätigkeit)

Begriffsklärung

Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Gesundheit umfasst körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden.

Gesundheitsförderung ist ein Prozess, der Einzelne, Gruppen und Organisationen dabei unterstützt, ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen, um den größtmöglichen Gesundheitsgewinn zu erzielen.

Prävention ist das Verhüten oder Vermeiden von Krankheiten bzw. das Ausschalten von krankmachenden Faktoren. Es werden drei Formen der Prävention beschrieben:

  • Primäre Prävention: Vermeidung von Erkrankungen durch Ausschaltung von Risikofaktoren
  • Sekundäre Prävention: Früherkennung einer vorhandenen Erkrankung und frühzeitige Behandlung
  • Tertiäre Prävention: Minimierung bzw. Bewältigung von Krankheitsfolgen, z.B. durch Rehabilitation

Ziele der Gesundheitsförderung sind

  • Schaffung gesundheitsförderlicher Lebenswelten
  • Befähigung der Menschen, sich selbst für ihre Gesundheitsinteressen einzusetzen
  • Entwicklung persönlicher Kompetenzen

Ziele der Prävention sind

  • Verhütung und Vermeidung von Krankheiten, Milderung vorhandener Krankheiten
  • Gewährleistung einer bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung

Grundlagen

  • Charta der 1. internationalen Konferenz zur Gesundheitsförderung, Ottawa 1996
  • Grundsatzpapier "Ziele zur Gesundheit für alle. Die Gesundheitspolitik für Europa" der WHO, Regionalbüro für Europa, Kopenhagen, 1991
  • Entschließung der 64. Gesundheitsministerkonferenz, Wiesbaden 1991
  • Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst Baden-Württemberg 28. Dezember 1994
  • Bad Liebenzeller Erklärung zur Gesundheitsförderung im öffentlichen Gesundheitsdienst Baden- Württemberg, 1996

Weitere Informationen

externe Verweise

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