Pflanzungen im Stadtwald Gerlingen

Wälder fit machen für die Herausforderungen der Zukunft

Dass diese Investitionen nötig sind, um den Herausforderungen gewachsen zu sein, zeigte sich zuletzt vor etwas mehr als drei Monaten bei den Stürmen „Burglind“ und „Friederike“, die auch im Gerlinger Stadtwald deutliche Spuren hinterließen. Die Hoffnungen von Revierleiter Walz ruhen deshalb auf den Baumarten Eiche und Douglasie. Durch deren Anpflanzung kann die Stabilität des Waldes und seine Klimatoleranz erhöht werden.

 

Die Eiche bringt dabei viele Eigenschaften mit, die sich in Zeiten des Klimawandels als wertvoll erweisen können. Sie wurzelt tief und erreicht so auch in trockenen Jahren meist noch genug Wasser, um zu überleben. Gleichzeitig sorgen die tiefgehenden Wurzeln dafür, dass die Eiche stabiler gegenüber Stürmen ist als andere Baumarten, deren Wurzeln eher flach wachsen, wie beispielsweise die der Fichte. Ähnlich positive Eigenschaften bringt die Douglasie mit, die diese ursprünglich in Nordamerika beheimatete Baumart zur Hoffnungsträgerin unter den Nadelbäumen macht. Im Vergleich zu manch anderen Nadelbäumen ist die Douglasie wesentlich trockenheitsresistenter und zeigt auch bei schlechter Wasserversorgung noch ein vitales Wachstum.

 

„Wir hoffen jetzt auf günstige Witterung im Frühjahr, nicht zu trocken und nicht zu heiß, damit die gepflanzten Bäumchen gut anwachsen“, sagt Revierleiter Walz. Weitere Informationen finden Sie hier. 2.5.2018