Neues Frauen-Kind-Zentrum am Klinikum Ludwigsburg am Freitag eingeweiht

Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Rainer Haas: Das Gebäude bringt zahlreiche Vorteile für Mutter und Kind

Bei der Einweihung: Regionaldirektor Matthias Ziegler, Oberbürgermeister Werner Spec, Staatssekretärin Bärbl Mielich, Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Rainer Haas, Dr. Matthias Walka, Ärztlicher Direktor Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Walka, Prof. Dr. Wolfgang Heyl, Ärztlicher Direktor Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Geschäftsführer Prof. Dr. Jörg Martin.
Bei der Einweihung: Regionaldirektor Matthias Ziegler, Oberbürgermeister Werner Spec, Staatssekretärin Bärbl Mielich, Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Rainer Haas, Dr. Matthias Walka, Ärztlicher Direktor Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Walka, Prof. Dr. Wolfgang Heyl, Ärztlicher Direktor Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Geschäftsführer Prof. Dr. Jörg Martin.

Das neue Frauen-Kind-Zentrum am Klinikum Ludwigsburg ist am Freitag eingeweiht worden. Es beherbergt am Eingang zum Krankenhaus-Areal die komplette Frauenklinik sowie die neonatologische Intensivstation (Frühgeborenen-Intensivstation). „Dass die geplante Bauzeit von zweieinhalb Jahren und die veranschlagten Kosten von knapp 30 Millionen Euro voraussichtlich eingehalten werden können, freut mich sehr. Das Frauen-Kind-Zentrum, das mit der ovalen Form der beiden oberen Etagen ein städtebaulicher Blickfang ist, startet nicht nur in neuen, sehr ansprechenden Räumlichkeiten, vielmehr kommen im Bereich der Frühgeborenen-Intensivstation nur modernste Beatmungsgeräte zum Einsatz. Dies konnten wir dank einer äußerst großzügigen Spende der Sabine-Dörges-Stiftung realisieren“, sagte Landrat und Kliniken-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Rainer Haas bei der Eröffnung. „Das Frauen-Kind-Zentrum bringt Mutter und Kind zahlreiche Vorteile“, so Haas‘ Fazit.

Als Vorteile des neuen Baus nannte er die größere Kapazität, die Verbesserung der medizinischen Behandlung und die kurzen Wege auf der neonatologischen Intensivstation, mehr Unterbringungsmöglichkeiten für Wöchnerinnen im Kreißsaal und in den Ambulanzen, weniger Verlegungen von Neugeborenen von der Wöchnerinnenstation in die Kinderklinik und das besondere Ambiente der nach außen gerichteten, drei Meter hohen Zimmer für gynäkologische Patientinnen.

Der Chef der Kreisverwaltung und Kliniken-Aufsichtsratsvorsitzende hob auch hervor, dass das Thema „Sicherheit“ im neuen Frauen-Kind-Zentrum groß geschrieben werde: Das Sicherheitskonzept umfasst die Einteilung des Gebäudes nach Zutrittsrechten, spezielle Türschließungen mit Zutrittsrechten nur für Personal und Videoüberwachung in den öffentlichen Bereichen, die vor unbefugten Zutritten schützt.

Das neue Gebäude hat 6.600 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Es umfasst auf Ebene 01 die neonatologische Intensivstation mit 33 Betten, auf Ebene 0 den Kreißsaal und die Ambulanzen, auf Ebene 1 die Wöchnerinnenstation mit 39 Betten und auf Ebene 2 die Station für gynäkologische Patientinnen, ebenfalls mit 39 Betten. Die Ausstattung der Frühgeborenen-Intensivstation mit modernsten Beatmungsgeräten hat die Sabine-Dörges-Stiftung mit einer Spende von 180.000 Euro unterstützt. Bereits im Jahr 2012 haben die Planungen für das Frauen-Kind-Zentrum begonnen, Baustart war im November 2014. Die gynäkologischen Operationen finden weiterhin im Haupthaus statt.

Am Samstag, 1. April, konnte die Öffentlichkeit beim Tag der offenen Tür von 11 bis 16 Uhr das neue Frauen-Kind-Zentrum kennenlernen. Unter anderem gibt es dann einen Rundgang durch die Räumlichkeiten, Informationsstände, Show-Operationen sowie Kaffee und Kuchen. 31.3.2017