Landrat Dr. Rainer Haas: Mit Investitionen wird dickes Ausrufezeichen hinter Wettbewerbsfähigkeit des Hauses gesetzt
Die nun fast fertig gestellte Gebäudehülle umfasst vier Ebenen mit Technik- und Bettenzentrale, Tiefgarage, Funktionsräumen und Tagungsbereich sowie zwei Komfortstationen. Insgesamt 58 Patientenzimmer mit anfangs 116 Betten wird das Gebäude bieten. Der neue Betten- und Funktionstrakt wird zunächst als Ausweichstandquartier während der geschätzt 18 Millionen Euro teuren Sanierung der beiden Stationsgebäude bis 2014 dienen. Danach wird der Neubau seine endgültige Bestimmung erfüllen, indem die Zimmer dann als Einbettzimmer genutzt werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Klinik rund 230 Betten haben.
Im Zusammenhang mit dem Neubau stehen auch der Umbau des Gastronomie- und Eingangsbereichs sowie die Sanierung der Technikzentrale, die zusätzlich jeweils 1,3 Millionen Euro kosten. „Mit insgesamt fast 40 Millionen Euro Investitionen setzen die Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH ein dickes Ausrufezeichen hinter die Wettbewerbsfähigkeit der Orthopädischen Klinik Markgröningen, die hohes Ansehen und Vertrauen genießt“, sagte Landrat Haas.
Die OKM hat zurzeit 450 Mitarbeiter sowie 150 Mitarbeiter der Firma Ortema. In der Klinik mit momentan 200 Betten werden pro Jahr rund 7400 Patienten stationär und 42.000 Patienten ambulant behandelt. Das letzte abgeschlossene Bauprojekt der OKM war 2009 die Sanierung und Erweiterung der Intensivstation für insgesamt drei Millionen Euro.
