Gut besuchte „Fachtagung Ausbildung 2015“ im Kreishaus

Interesse an fachkundiger und fundierter Ausbildung in Geoinformationstechnologie nach wie vor sehr groß

Von links: Thomas Meyer, Leiter des Landratsamt-Fachbereichs Vermessung, Flurneuordnung und Geoinformation, Dr. Utz Remlinger, Erster Landesbeamter und Dezernent, Robert Jakob, stellvertretender Präsident des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung, Bernhard Bauer, Vorsitzender des Arbeitskreises Ausbildung des Landkreistages und Leitender Fachbeamter Vermessung beim Landkreis Waldshut, sowie Kathleen Kraus vom Landratsamt-Fachbereich Vermessung, Flurneuordnung und Geoinformation.
Von links: Thomas Meyer, Leiter des Landratsamt-Fachbereichs Vermessung, Flurneuordnung und Geoinformation, Dr. Utz Remlinger, Erster Landesbeamter und Dezernent, Robert Jakob, stellvertretender Präsident des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung, Bernhard Bauer, Vorsitzender des Arbeitskreises Ausbildung des Landkreistages und Leitender Fachbeamter Vermessung beim Landkreis Waldshut, sowie Kathleen Kraus vom Landratsamt-Fachbereich Vermessung, Flurneuordnung und Geoinformation.

Zur Fachtagung Ausbildung hatte das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung kürzlich wieder ins Kreishaus des Landratsamts Ludwigsburg eingeladen. Der Erste Landesbeamte Dr. Utz Remlinger freute sich, dass der Große Sitzungssaal gut gefüllt war. „Das zeigt, dass das Interesse an einer fachkundigen und fundierten Ausbildung in der Geoinformationstechnologie nach wie vor sehr groß ist“, so Remlinger.

Vertreter des Ministeriums Ländlicher Raum und Verbraucherschutz (MLR), des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL), der Landratsämter und Städte sowie der Vermessungsbüros nutzten die Möglichkeit zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch in Ludwigsburg.

Auf der Fachtagung wurde deutlich: Die Berufsbilder „Vermessungstechniker“ und „Geomatiker“ sind vielseitig und gut etabliert. Das zeigte auch die INTERGEO, die weltweit größte Leitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement, die in diesem Jahr in Stuttgart stattfand und unzählige junge Nachwuchsgeodäten anzog. Die steigenden Auszubildenden-Zahlen und die Zunahme der Studienabsolventen sprechen für eine fachkundige und fundierte Ausbildung auf allen Ebenen. Die dynamischen gesellschaftlichen Entwicklungen erfordern auch Anpassungen und Abstimmungen der Kernelemente der Ausbildung. Die Ausbildungsinhalte müssen zunehmend handlungs- und prozessorientiert sein. Nicht alle Ausbildungsstellen sind in der Lage, die Ausbildungsthemen in dieser Form vollumfänglich abzudecken. Hier ist ein Trend zur Verbundausbildung zu erkennen. Die Kapazität der Netzwerke kann noch weiter gesteigert werden. Dann kommen die vielfaltigen Einsatzmöglichkeiten der Geodäten auch einer modernen Gesellschaft sehr entgegen. Aktuell und auch in den nächsten Jahren besteht in der Vermessungs- und Flurneuordnungsverwaltung ein sehr großen Personalbedarf, so dass die Zukunftsaussichten angehender Vermessungstechniker und Geomatiker hervorragend sind.

Die große Resonanz auf die „Fachtagung Ausbildung 2015“ spiegelte die hohe Bedeutung der Ausbildung wider. „Mit so viel Engagement kann die gute Qualität des Berufsnachwuchses langfristig gewahrt werden“, sagte Remlinger abschließend. 25.11.2015