Großes Interesse an Infostand des Gesundheitsdezernats zur Europäischen Impfwoche:

Wie man sich vor Mumps, Röteln, Masern und Co. schützt

Dr. Uschi Traub vom Gesundheitsdezernat des Landratsamtes und Rainer Wieland, Vizepräsident des Europäischen Parlaments (beide vorne, knieend), am Stand zur Europäischen Impfwoche in der Ludwigsburger Innenstadt.
Dr. Uschi Traub vom Gesundheitsdezernat des Landratsamtes und Rainer Wieland, Vizepräsident des Europäischen Parlaments (beide vorne, knieend), am Stand zur Europäischen Impfwoche in der Ludwigsburger Innenstadt.

Die 10. Europäischen Impfwoche, die noch bis 25. April läuft, vermittelt unter dem Motto „Impflücken schließen“ die zentrale Botschaft, dass die Impfung jedes einzelnen Menschen entscheidend ist für die Abwehr von Infektionskrankheiten wie Mumps, Röteln, Masern, Wundstarrkrampf, Diphtherie, Grippe, Keuchhusten und Pneumokokken, sowie den Schutz der Gesamtbevölkerung. Im Vorfeld der Impfwoche konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger am Stand des Gesundheitsdezernats des Landratsamts am Ludwigsburger Marktplatzbrunnen rund um das Thema „Impfen“ informieren und ihre Impfausweise überprüfen lassen.

Zudem bestand die Gelegenheit, sich mit Anke und Rüdiger Schönbohm auszutauschen, deren Kind vergangenes Jahr an den Spätfolgen von Masern verstorben ist. Auch Rainer Wieland, Abgeordneter und Vizepräsident des Europaparlaments, warb am Stand dafür, bestehende Impflücken zu schließen. Er ging mit gutem Beispiel voran und ließ seinen eigenen Impfpass überprüfen. Darüber hinaus konnten Standbesucher Infektionskrankheiten anhand eines Puzzles kennenlernen.

Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger war generationsübergreifend: Schulkinder, Studenten, Eltern und Senioren ließen sich von Dr. Christiane Müller, Ella Schmidt und Dr. Uschi Traub, Ärztinnen des Gesundheitsdezernats, beraten und informieren. Das Spektrum der Fragen war breit und reichte vom Impfstoff-Versand nach China über die Verwendung des neueren Meningokokken-B-Impfstoffs und die Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) bis hin zu reisemedizinischen Themen. 23.4.2015