Förderbescheide zu Lernfabriken 4.0 an beruflichen Schulen offiziell übergeben

Landrat Dr. Haas: „Die Einrichtung einer Lernfabrik 4.0 macht die berufliche Bildung im Kreis Ludwigsburg noch attraktiver“

Landrat Dr. Rainer Haas (Bildmitte) mit Finanzminister Dr. Nils Schmid (ganz rechts) und Kultusstaatssekretärin Marion von Wartenberg (zweite von rechts) sowie mit Finanzdezernent Albert Walter (zweiter von links) und Schulleiter Stefan Ranzinger (ganz links) bei der Übergabe der Förderbescheide in Stuttgart.
Landrat Dr. Rainer Haas (Bildmitte) mit Finanzminister Dr. Nils Schmid (ganz rechts) und Kultusstaatssekretärin Marion von Wartenberg (zweite von rechts) sowie mit Finanzdezernent Albert Walter (zweiter von links) und Schulleiter Stefan Ranzinger (ganz links) bei der Übergabe der Förderbescheide in Stuttgart.

Offiziell übergeben hat der baden-württembergische Wirtschafts- und Finanzminister Dr. Nils Schmid die Förderbescheide für das Projekt „Lernfabriken 4.0“ an Beruflichen Schulen. Das Berufliche Schulzentrum Bietigheim-Bissingen in Kooperation mit der Carl-Schaefer-Schule Ludwigsburg wurde für die Teilnahme an dem Projekt ausgewählt. Insgesamt erhielten landesweit 15 Bewerbungen den Zuschlag. Landrat Dr. Rainer Haas nahm zusammen mit dem Finanzdezernenten der Kreisverwaltung, Albert Walter, und dem Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums Bietigheim-Bissingen, Stefan Ranzinger, an dem Festakt teil. Haas sagte bei der Übergabe: „Die Einrichtung einer Lernfabrik 4.0 an den kreiseigenen Schulen macht die berufliche Bildung im Kreis Ludwigsburg noch attraktiver.“

Der Ludwigsburger Kreistag hatte in seiner Sitzung am 11. Dezember 2015 die Einrichtung einer Lernfabrik 4.0 am Beruflichen Schulzentrum Bietigheim-Bissingen und deren Teilfinanzierung mit rund 500.000 Euro aus dem Kreishaushalt beschlossen. Weitere 500.000 Euro gibt das Land Baden-Württemberg als Fördersumme. Die lokalen Wirtschaftsunternehmen und anderen Institutionen, die von dem Projekt profitieren und darin involviert sein werden, steuern rund 140.000 Euro bei.

Der Landrat bezeichnete das Förderprogramm als wichtigen Schritt, um die künftigen Fachkräfte bereits im Rahmen der Ausbildung auf die neuen Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten, die die zunehmende digitale Vernetzung mit sich bringt. Die Unternehmen würden, so Haas, dadurch enorm von dem Projekt profitieren. „In einem so wirtschaftsstarken Landkreis wie dem unseren bieten die Lernfabriken 4.0 große Chancen auch für die kleinen und mittelständischen Unternehmen. Ich bin mir sicher, dass die ohnehin schon enge und hervorragende Kooperation unserer beruflichen Schulen mit unseren Unternehmen und Betrieben im Landkreis durch das Projekt noch weiter vertieft werden kann.“ 28.1.2016