Firmensommer 2015 beim Landratsamt Ludwigsburg:

Rund 20 Schülerinnen und Schüler erkunden einen Tag lang die Welt der Verwaltungsberufe und der Vermessung

Sozialdezernent Heiner Pfrommer (ganz rechts), Inga Daniel vom Fachbereich Vermessung (vorne, zweite von rechts) und der stellvertretende Fachbereichsleiter Rüdiger Ament (hinten Mitte) mit den Schülerinnen und Schülern, die sich im Rahmen des Firmensommers über die Arbeit des Fachbereichs „Vermessung, Flurneuordnung und Geoinformation“ informiert haben.
Sozialdezernent Heiner Pfrommer (ganz rechts), Inga Daniel vom Fachbereich Vermessung (vorne, zweite von rechts) und der stellvertretende Fachbereichsleiter Rüdiger Ament (hinten Mitte) mit den Schülerinnen und Schülern, die sich im Rahmen des Firmensommers über die Arbeit des Fachbereichs „Vermessung, Flurneuordnung und Geoinformation“ informiert haben.

Der Firmensommer bietet Schülerinnen und Schülern während der Schulferien Gelegenheit, Arbeitgeber aus dem Landkreis Ludwigburg kennen zu lernen. Dazu gehören neben Firmen und Einrichtungen auch Verwaltungsbehörden. So stellte das Landratsamt beim diesjährigen Firmensommer rund 20 Schülerinnen und Schülern seine Fachbereiche vor. Während im Ludwigsburger Kreishaus die Ausbildungsberufe „Verwaltungsfachangestellte“ und „Beamter im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst“ im Mittelpunkt standen, ging es beim Landratsamt-Fachbereich „Vermessung, Flurneuordnung und Geoinformation“ in Bietigheim-Bissingen hauptsächlich um die praktische und technische Arbeit vor Ort.

In Ludwigsburg wurden die 13 Schülerinnen und Schüler von Ausbildungsleiterin Svenja Waldecker und den Auszubildenden empfangen. Nach einer Präsentation des Landkreises informierten sie über die vielfältigen Aufgaben des Landratsamtes und stellten in einer Rundtour durch das Kreishaus die verschiedenen Fachbereiche der Behörde vor. Im zweiten Teil der Veranstaltung konnten die interessierten Jugendlichen dann in die Arbeit eines Fachbereichs ihrer Wahl etwas genauer „hineinschnuppern“ und dort aktiv mitarbeiten. 

Währenddessen erfuhren sechs Schülerinnen und Schüler beim Fachbereich „Vermessung, Flurneuordnung und Geoinformation“ in Bietigheim-Bissingen, dass Vermessung schon lange nichts mehr mit den altbekannten Mess-Stangen zu tun hat, sondern sich hochmoderner Technik bedient. Sie stellten fest, dass ihnen die Ergebnisse des amtlichen Vermessungswesens, die sogenannten Geobasisdaten, auch oft im Alltag begegnen, beispielsweise in Form eines Navigationsgeräts oder einer aktiven Karte im Internet. Mit dem Geoinformationssystem des Landratsamts suchten sie beispielsweise ihr Wohnhaus. Einen Kontrast dazu bildete das Herumstöbern in alten Karten und Handrissen. Diese für die Festlegung der Flurstücksgrenzen teils heute noch gültigen Unterlagen des Liegenschaftskatasters werden im Archiv des Fachbereichs aufbewahrt.

Beim praktischen Teil des Tages schaute auch Sozialdezernent Heiner Pfrommer vorbei und unterhielt sich mit den Schülerinnen und Schülern über ihre Motivation, am Firmensommer teilzunehmen, und über die bisherigen Erkenntnisse des Tages. Anschließend führten die Jugendlichen zunächst Messungen mit Meterstab und Maßband aus, bevor es zur „Schatzsuche“ auf die grüne Wiese ging. Dort kam dann modernste Vermessungstechnik zum Einsatz: Mit einem sogenannten GNSS-Empfänger und vorgegebenen Koordinaten konnten die Schülerinnen und Schüler versteckte Hinweise finden, die schließlich zum Schatz führten. Am Ende des Tages nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur die Naschereien aus dem Schatzfund, sondern auch viele Eindrücke und neues Wissen mit nach Hause. 4.8.2015