Erster Landesbeamter Dr. Remlinger begrüßt zwei deutsch-israelische Besuchergruppen im Kreishaus

„Durch Begegnungen lernen wir uns kennen und verstehen einander“

Der Erste Landesbeamte Dr. Utz Remlinger (erste Reihe, Dritter von links) mit den deutschen und israelischen Schülerinnen und Schülern sowie deren begleitenden Lehrkräften.
Der Erste Landesbeamte Dr. Utz Remlinger (erste Reihe, Dritter von links) mit den deutschen und israelischen Schülerinnen und Schülern sowie deren begleitenden Lehrkräften.

Eine deutsch-israelische Besuchergruppe hat der erste Landesbeamte Dr. Utz Remlinger am Montag im Kreishaus begrüßt. Die rund 50 Schülerinnen und Schüler sind Teilnehmer der Jugendbegegnungen im Rahmen der Schulpartnerschaft zwischen dem Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen und der Har Vagay Regional Highschool Kibbuz Dafna sowie der Schulpartnerschaft des Alfred-Amann-Gymnasiums Bönnigheim mit der Emek Hahula School Kibbuz Kfar Blum. Beide israelische Schulen befinden sich im Oberen Galiläa, dem Partner des Landkreises Ludwigsburg.

Erster Landesbeamter Remlinger stellte zunächst kurz den Landkreis Ludwigsburg vor und kam dann auf die Bedeutung solcher Jugendbegegnungen zu sprechen: „Wir sind sehr froh, dass wir die insgesamt vier Schulpartnerschaften und die Partnerschaft mit dem Oberen Galiläa auf Landkreisebene haben. Durch Begegnungen lernen wir uns kennen und verstehen einander – seine aktuelle Situation, seine Stärken, aber auch seine Probleme. Die große Herausforderung unseres Landkreises ist momentan die Unterbringung der zahlreichen Flüchtlinge, unsere Stärken sind die Industrie, die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt.“ Zum Schluss wünschte Remlinger den Schülerinnen und Schülern aus Deutschland und Israel einen guten Aufenthalt, der noch bis Sonntag dauert. Bis dahin stehen neben Unternehmungen im Landkreis, wie der Besuch der KZ-Gedenkstätte Vaihingen und des Pädagogisch-Kulturellen Centrums (PKC) Freudental, Ausflüge nach Nürnberg und Rothenburg ob der Tauber auf dem Programm. 30.9.2015