„Ein Beispiel für sehr gute interkommunale Zusammenarbeit, die den Bürgerinnen und Bürgern unmittelbare Vorteile bringt“
Der Direktbus geht zurück auf eine Initiative des Landkreises Ludwigsburg und des Rems-Murr-Kreises sowie der Großen Kreisstädte Ludwigsburg, Remseck und Waiblingen. Nach einem erfolgreichen dreijährigen Probebetrieb stimmten alle Beteiligten einer Überführung in den Dauerbetrieb zu. Als Linie 432 ergänzt der Direktbus die ebenfalls zwischen Ludwigsburg und Waiblingen verkehrende Linie 431, die erheblich mehr Haltestellen in knapp 50 Minuten anfährt, und ist an Werktagen zwischen 5.18 Uhr (erste Abfahrt in Ludwigsburg) und 19.47 Uhr (letzte Ankunft in Ludwigsburg) unterwegs. In den Hauptverkehrszeiten fährt der Direktbus im 30-Minuten-Takt, außerhalb dieser Zeiten im Stundentakt. Landkreise und Städte tragen jeweils 50 Prozent der jährlichen Netto-Kosten von rund 72.000 Euro. „Das gemeinsam verfolgte Ziel, die Verbindung zwischen den beiden Kreisstädten zu verbessern und zugleich vier S-Bahn-Äste sowie den Endpunkt der Stadtbahnlinie U14 in Remseck zu verbinden, hat zu einer deutlichen Qualitätsverbesserung und damit auch zu mehr Fahrgästen in diesem Korridor geführt“, freuen sich die Landräte Haas und Fuchs.
Aktuell diskutieren die Beteiligten über eine Weiterentwicklung des Direktbus-Angebots als Reaktion auf die inzwischen eingetretenen Änderungen der Ladenöffnungszeiten und der Arbeitszeiten der Berufspendler. Ein entsprechender Vorschlag soll in den nächsten Monaten den kommunalen Gremien unterbreitet werden. Auch eine mögliche Beschleunigung der Direktbus-Linie soll geprüft werden. 17.6.2011
