Bildungsregion: Wiedeking-Stiftung-Kuratoriumsvorsitzender Jürgen Kessing übergibt Scheck

Landrat Dr. Haas: "Für die Förderung bildungsschwacher Jugendlicher ist die Projektumsetzung außerordentlich wichtig"

Den Übergang von der Schule in den Beruf hat die Regionale Steuergruppe unter dem Vorsitz von Landrat Haas als ein Schwerpunktthema auf ihre Agenda gesetzt. Das ebenfalls neu eingerichtete, von Markus Schmitt geleitete Bildungsbüro des Landkreises hat die Aufgabe, die Ziele der Steuergruppe zu verwirklichen, neue Impulse zu geben und die Bildungspartner sowie deren Aktivitäten zu vernetzen und zu koordinieren.

 

Eine beim Landkreis eingerichtete Arbeitsgemeinschaft, der neben der Landkreisverwaltung die Geschäftsführenden Schulleiter der Beruflichen Schulen, Vertreter des Staatlichen Schulamts, der Industrie- und Handelskammer, der Kreishandwerkerschaft und der Agentur für Arbeit angehören, hat bereits ein Konzept erarbeitet, mit dem der Übergang von der Schule in den Beruf besser gelingen soll. In erster Linie für lernschwächere Jugendliche sollen die im Landkreis vorhandenen Hilfen und Angebote zur Qualifizierung nach der Schulbildung für den Einstieg in die Berufsausbildung erhoben und zusammengeführt werden. Diese Unterstützungsangebote werden dann strukturiert, vernetzt, koordiniert und an einer zentralen Stelle als Informationsquelle für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Institutionen zur Verfügung stehen. Erfolgreiche Projekte dieser Art gibt es bundesweit an 27 Standorten.

 

Die Förderung der Bildungsregion durch die Wiedeking Stiftung Bietigheim-Bissingen läuft über zwei Jahre, pro Jahr stehen also 10.000 Euro zur Verfügung. Weitere Fördermittel kommen von der Wüstenrot Stiftung sowie der Stiftung Berufliche Bildung.