Ausstellung im Erweiterungsbau des Kreishauses noch bis 16. Juni

Malerin Kersten Paulsen rückt in Entwürfen, Kostümobjekten und Bildern die menschliche Figur in den Mittelpunkt

Ein Werk aus der Ausstellung.
Ein Werk aus der Ausstellung.

Die Malerin Kersten Paulsen zeigt in ihrer Präsentation „… also spielen wir Theater …“ erstmals die Ergebnisse ihres vielfältigen Schaffens aus 30 Jahren Theaterarbeit als Bühnen- und Kostümbildnerin. Zu sehen sind sie in der neuen Ausstellung im Atrium des Erweiterungsbaus des Kreishauses. Dort rücken Entwürfe, Kostümobjekte und Bilder die menschliche Figur in den Mittelpunkt. Landrat Dr. Rainer Haas eröffnete die Ausstellung am Donnerstag, 6. April, um 19 Uhr im Atrium des Erweiterungsbaus. Zur Bildergalerie.

Während in ihren Gemälden der menschenleere, landschaftliche Raum eine malerische Umsetzung findet, legt die Theaterarbeit den Fokus auf das zwischenmenschliche Beziehungsgeflecht. Macht und Ohnmacht, Gewalt und Zärtlichkeit, Liebe und Hass, Sehnsucht und Erfüllung, Leere und Bindung, Angst und Vertrauen sind die Pole des Dramas. Das Verhängnis ist so alt wie die menschliche Natur. „… also spielen wir Theater …“ ist der Titel der Ausstellung nach einem Zitat von Hugo von Hofmannsthal aus seinem Prolog zu „Anatol“, einem 1893 erschienenen Dramenzyklus Arthur Schnitzlers. Ergänzt lautet er: “… spielen unsre eigenen Stücke, frühgereift und zart und traurig …“

Die Ausstellung ist bis 16. Juni im Erweiterungsbau des Ludwigsburger Kreishauses, Hindenburgstraße 30, zu sehen. Zur Eröffnung am Donnerstag, 6. April, um 19 Uhr im Atrium des Erweiterungsbaus, waren alle Kunstinteressierten herzlich willkommen. Jelena Kunz, Lorena Handschin und Sebastian Kempf bestreiten den musikalischen Teil der Eröffnung mit Chansons und Balladen. Die Kunsthistorikerin Monika Will M.A. führte in die Ausstellung ein. Ein Kunstrundgang mit der Künstlerin fand am Mittwoch, 12. April, um 17 Uhr im Atrium des Erweiterungsbaus statt. 31.3.2017/7.4.2017