Auf den Spuren von „Fluch der Karibik“
Piraten hatten einen sehr ungesunden Lebensstil – es drohten Sonnenbrand, Verletzungen, Infektionen, Skorbut und verseuchtes Wasser. Wie Piraten dennoch gesund bleiben können, lernten insgesamt 26 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren im Rahmen der Ferienbetreuung beim Gesundheitsdezernat. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halfen den kleinen Piraten dabei, Augenklappen zu basteln – mit einem Zahn statt einem Totenkopf. Um Zahnlücken zu vermeiden, wurde anschließend Zahnpasta angerührt. Im geheimnisvollen Kariestunnel sahen die Kinder ihre Zahnbeläge im UV-Licht aufscheinen – nach gutem Zähneputzen waren sie verschwunden.
Auf See ist es wichtig, die richtigen Knotentechniken zu beherrschen. Verschiedene Knotenarten forderten daher die Feinmotorik der Seeräuber. Es wurde geangelt, auf Planken balanciert und mit einem Holzbein gehüpft – eine spaßige Angelegenheit, die gleichzeitig die motorischen Fähigkeiten der Kinder trainierte. Nachdem sich die Kinder mit Vitamin C-reicher „Piratennahrung“ vor der typischen Mangelerkrankung der Seefahrer, Skorbut, geschützt hatten, führte sie eine Schatzkarte, die erst zusammengefügt werden musste, zu einer Schatztruhe mit Gold und glitzerndem Schmuck.
