AOK-Pressesprecher und -Marketingleiter Rainer Lyhr übergibt 7640-Euro-Scheck

Brigitte Bartenstein ist zuständig für Maßnahmen und Aktionen zur Suchthilfe und Suchtprävention in den Städten und Gemeinden im Landkreis. Mit der Einrichtung der Stelle einer kommunalen Suchtbeauftragten und dem im Mai 2008 gegründeten Suchthilfenetzwerk erfüllt der Landkreis Ludwigsburg die Voraussetzungen zur Förderung der psychosozialen Suchtberatungsstellen. Das Netzwerk sichert den Beratungsstellen im Landkreis Zuschussgelder des baden-württembergischen Sozialministeriums von jährlich 17.900 Euro. Im Suchthilfe-netzwerk arbeiten und kooperieren Beratungsstellen von Diakonie und Caritas, Ärzte und Selbsthilfegruppen sowie das Landratsamt. Die Abstimmung von Konzepten zur Beratung, Behandlung und Betreuung von Suchtpatienten ist zentraler Punkt dieser Kooperation.

 

Bei der Scheckübergabe dankte Landrat Dr. Rainer Haas AOK-Pressesprecher und Marketingleiter Lyhr für die Unterstützung und hob hervor, dass die AOK derzeit die einzige Krankenkasse ist, die die Arbeit der kommunalen Suchtbeauftragten finanziell unterstützt. „Die Tätigkeit unserer kommunalen Suchtbeauftragten ist wichtiger denn je, wenn man sieht – um nur ein besonders prägnantes Beispiel zu nennen –, wie erschreckend viele Jugendliche sich ins Koma trinken“, sagte Haas. „Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dem Drogenkonsum und den daraus entstehenden gesundheitlichen und psychischen Folgen junger Menschen entgegenzuwirken“, unterstrich Lyhr das Engagement der AOK.

 

Seit 2008 wird „Halt – Hart am Limit“ im Landkreis umgesetzt. Dieses Projekt zielt darauf ab, bei Kindern und Erwachsenen den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu fördern.